Viveka Chudamani – Vers 387

Deutsche Übersetzung:

387. Von Brahma angefangen bis hin zu einem Grashalm sind alle konditionierten Attribute/ Begrenzungen (upadhis) nichts als unwirklich. Daher sollte man sein eigenes Selbst als (das) eine und einzig existierende Prinzip erkennen.

Sanskrit Text:

brahmādi-stamba-paryantā mṛṣā-mātrā upādhayaḥ |
tataḥ pūrṇaṃ svam ātmānaṃ paśyed ekātmanā sthitam || 387 ||

ब्रह्मादिस्तम्बपर्यन्ता मृषामात्रा उपाधयः |
ततः पूर्णं स्वमात्मानं पश्येदेकात्मना स्थितम् || ३८७ ||

brahmadi-stamba-paryanta mrisha-matra upadhayah |
tatah purnam svam atmanam pashyed ekatmana sthitam || 387 ||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

  • brahmādi-stamba-paryantāḥ : von („angefangen mit“, Adi) Gott Brahma bis zu („endend mit“, Paryanta) einem Grasbüschel (Stamba)
  • mṛṣā-mātrāḥ : (sind) nur (Matra) Täuschung („unwahr“, Mrisha)
  • upādhayaḥ : die begrenzenden Attribute (Upadhi)
  • tataḥ : daher, deshalb (Tatas)
  • pūrṇam : vollkommenes (Purna)
  • svam : sein eigenes (Sva)
  • ātmānam : Selbst (Atman)
  • paśyet : erkenne man („betrachte“, paś)
  • ekātmanā : als das, was als das eine (Eka) Selbst (von allem, Atman)
  • sthitam : existiert („übrig bleibt“, Sthita)     || 387 ||

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