4. Kapitel, Vers 14

Deutsche Übersetzung:

Wenn der Geist (chitta) seine Balance (samatvam) erlangt hat (apane) und die Energie (vayu) in der Mitte (madhyame) zirkuliert (vrajati) | Dann (tada) entsteht (prayatyate) Amaroli (amaroli), Vajroli (vajroli) und Sahajoli (sahajoli).

Sanskrit Text:

  • citte samatvam āpanne vāyau vrajati madhyame |
    tadāmarolī vajrolī sahajolī prajāyate ||14||
  • चित्ते समत्वम् आपन्ने वायौ व्रजति मध्यमे ।
    तदामरोली वज्रोली सहजोली प्रजायते ॥१४॥
  • chitte samatvam apanne vayau vrajati madhyame |
    tadamaroli vajroli sahajoli prajayate ||14||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

*Anmerkung: Der Kommentator Brahmananda erklärt Samatva („Gleichförmigkeit“) des Geistes (Chitta) als den Zustand des ruhigen Dahinfließens (Pravaha) der geistigen Funktion (Vritti) in Gestalt (Akara) des (verinnerlichten) Meditationsobjektes (Dhyeya): samatvaṃ dhyeya-ākāra-vṛtti-pravāha-vat-tvam.

Kommentare – Audio – Video

Brahmananda

Dieser Vers zeigt, dass diese Prozesse nicht buchstäblich physikalisch sind.

Vishnu-devananda

Ist der Geist in einen Gleichgewichtszustand gebracht worden, (oder wenn er sich mit Atman vereint) und fließt das Prana in die Sushumna, erreicht man Amaroli, Vajroli und Sahajoli.

Zur rechten Zeit stellen sich die verschiedenen Mudras und Bandhas automatisch ein.

Sukadev

14. Ist der Geist in einen Gleichgewichtszustand gebracht worden, (oder wenn er sich mit Atman vereint) und fließt Prana in die Sushumna, erreicht man Amaroli, Vajroli und Sahajoli.

Audio

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Video

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