3. Kapitel, Vers 127

Deutsche Übersetzung:

Der Yogi soll jegliche Lenkung von dem Atem mit angeschirrtem Geist (Manas) praktizieren. | Kein Schweifen anderswohin soll von dem Weisen gepflegt werden.

Sanskrit Text:

  • mārutasya vidhiṁ sarvaṁ mano-yuktaṁ samabhyaset |
    itaratra na kartavyā mano-vṛttir manīṣiṇā ||127||
  • मारुतस्य विधिं सर्वं मनोयुक्तं समभ्यसेत् ।
    इतरत्र न कर्तव्या मनोवृत्तिर् मनीषिणा ॥१२७॥
  • marutasya vidhim sarvam mano yuktam samabhyaset |
    itaratra na kartavya mano vrittir manishina ||127||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

  • mārutasya : in Bezug auf den Atem („Wind“, Maruta)
  • vidhiṁ : Methode (Vidhi)
  • sarvaṁ : jede (Sarva)
  • manas : Geist (Manas)
  • yuktaṁ : (mit darauf) konzentriertem (Yukta)
  • samabhyaset : (man) übe (sam + abhi + as)
  • itaratra : anderswo (Itaratra)
  • na : nicht (Na)
  • kartavyā : ist zuzulassen („zu machen“, Kartavya)
  • manas : (des) Geistes
  • vṛttiḥ : (eine) Beschäftigung („Rollen“, Vritti)
  • manīṣiṇā : von einem weisen (Yogi, Manishin)       ||127||

Kommentare – Audio – Video

Brahmananda

./.

Vishnu-devananda

./.

Sukadev

127. Alle Verfahren, die den Atem betreffen, sollen mit auf das Subjekt konzentriertem Geist ausgeführt werden.

Subjekt ist das Selbst oder Gott.

– Der Weise sollte seinem Geist nicht erlauben, während dieser Zeit zu wandern.

Konzentration ist also sehr wichtig.

Audio

Video

./.

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