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17-12 Kommentar Sukadev

Diese Art von Ritualen ist in Indien recht verbreitet. Man bestellt einen Priester und bittet ihn, Rituale für ganz konkrete Ziele auszuführen, zum Beispiel, eine Puja für das Abitur des Sohnes, oder dass er die Aufnahmeprüfung an der Uni besteht, dass die Tochter einen geeigneten Ehemann findet, usw. Ähnlich ist es ja auch im Westen. Die Mehrheit der Menschen betet, wenn sie denn beten, nur um Hilfe oder Segen für etwas ganz Bestimmtes. Daran ist nichts Schlechtes, aber es ist eben begrenzt und Ich-bezogen bzw. auf den kleinen Kreis bezogen, mit dem man im engeren Sinn zu tun hat.

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17-15 Kommentar Sukadev

Interessanterweise findet man dasselbe auch im Koran. Da heißt es, wenn man etwas sagen will, soll man erst überlegen: „Ist es wahr?“ Wenn es unwahr ist, sollte man es nicht sagen, also nicht lügen – Satyam, Wahrhaftigkeit. Als Zweites sollte man überlegen, ist es nutzbringend. Wenn es nicht nutzbringend ist, sollte man schweigen. Und als Drittes, verletzt es jemanden. Wenn es jemanden verletzt, sollte man es nicht aussprechen. Man sollte nur das sagen, was wahr, angenehm und nutzbringend ist.

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17-16 Kommentar Sukadev

Gelassenheit ist eine Tugend, die Krishna immer wieder erwähnt. Schon im 2. Kapitel definiert er Yoga unter anderem auch als „Yoga Samatvam ucyate“, „Yoga heißt Ausgeglichenheit des Geistes“. Aber hier gebraucht er Gelassenheit als tapas, als Praxis, als etwas, was man üben kann. Üben beinhaltet natürlich auch, dass wir nicht sofort vollkommen sind. Uns gelingt es nicht immer, in diesem mana prasada, diesem Gleichmut zu sein.

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17-21 Kommentar Sukadev

Wir machen den ganzen Tag etwas, und natürlich müssen wir auch unseren Lebensunterhalt verdienen, das ist klar. Hier geht es aber um Geschenke. Wenn wir etwas geben oder jemandem einen Gefallen tun mit dem Hintergedanken, auch wieder etwas oder mehr dafür zu bekommen, ist es in dem Sinn kein Geschenk mehr und bringt uns spirituell nicht übermäßig voran. Das Wichtigste dabei ist die innere Einstellung.

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17-24 Kommentar Sukadev

In diesem Vers sagt Krishna, es ist gut, all das immer mit Om zu verbinden. In der indischen Kultur hat man natürlich kein Problem, das laut zu machen, auch im Yoga Vidya Ashram nicht. Wenn man bei uns im Haus jemandem begegnet, der einem bekannt vorkommt, sagt man „Om“ oder „Hari Om“ oder „Om Namah Shivaya“, oder „Om Namo Narayanaya“, „Ich grüße das Göttliche in Dir“.

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17-27 Kommentar Sukadev

Beständigkeit spricht Krishna immer wieder an. Vermutlich hat Krishna dasselbe erlebt, wie wir es auch heutzutage beobachten können – in der Gesellschaft, bei Teilnehmern im Yogaunterricht, vielleicht sogar bei uns selbst: Man ist ein paar Tage oder Wochen sehr regelmäßig in seiner Praxis, mit Asanas, Pranayama, Meditation, in der Pflege eines liebevollen Umgangs mit anderen. Dann hat man plötzlich keine Lust mehr auf Meditation – „Jetzt bin ich auch mal dran mit Genießen und überhaupt…“ – Beständig zu sein gerade dann, wenn solche Anwandlungen kommen und der Geist auf diese Weise versucht, einen davon abzuhalten, ist das, was einen letztlich zur Wahrheit führt.

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17-28 Kommentar Sukadev

Wir finden auch andere Schriften, wo es im Gegenteil heißt, selbst wenn man ein Ritual versehentlich ausführt, erreicht man höhere Bewusstseinszustände. Aber Krishna will hier betonen, wir sollten unsere Handlungen mit Liebe und  Vertrauen ausführen. Wenn wir jemandem etwas geben, soll es mit Respekt und Liebe sein. Und wenn wir ein Ritual ausführen, wie Arati, Puja oder Rituale einer anderen Tradition, oder auch nur ein Räucherstäbchen oder eine Kerze anzünden, uns physisch oder innerlich verneigen, egal, was wir tun, wir sollten uns bemühen, alles mit Liebe, Hingabe, Ehrerbietung und Achtsamkeit zu tun, dann ist es besonders wirkungsvoll.

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18-01 Kommentar Sukadev

Hrishikesha“, ein Beiname von Krishna, heißt wörtlich, „der Herr über die Sinne“. Rishikesh ist auch der Name einer Stadt in Nordindien am Fuß des Himalaya. In ihrem Vorort Muni-ki-reti, dem „Ort der Munis“, der Weisen, gibt es viele Ashrams, unter anderem auch den Sivananda Ashram. Rishikesh soll eben auch eine Stadt sein, wo man jenseits der Sinne kommen kann. „Keshi Nisudana“, „ Zerstörer Keshis“ ist ein anderer Name von Krishna. Keshi war einer der vielen Dämonen, die Krishna überwunden hat. Das steht dafür, dass wir mit Hilfe der Lehre auch Dämonen überwinden können.

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18-10 Kommentar Sukadev

Normalerweise klingt „Entsagung“ nicht sehr erstrebenswert in unserer hedonistisch geprägten Welt. Genießen gilt da mehr als entsagen. – Was willst du lieber sein, ein Genießender oder ein Entsagender? – „Genießen“ klingt in unserer westlichen Lebensphilosophie, von der Werbung tatkräftig unterstützt, entschieden besser, freudevoller, moderner. Aber das eine schließt das andere nicht aus.

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