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13-10 Wort-für-Wort Übersetzung

mayi – an mich
ca – und
ananya-yogena – durch Yoga, der auf nichts anderes (ananya) als auf mich (Kṛṣṇa) gerichtet ist
bhaktiḥ – Hingabe
avyabhicāriṇī – ausschließliche
vivikta-deśa-sevitvam – Verweilen (sevitva) and einsamen (vivikta) Orten (deśa)
aratiḥ – Abneigung
jana-saṃsadi – gegenüber Menschenansammlungen

13-10 Kommentar Sukadev

„Unerschütterliche Hingabe an Mich durch den Yoga des Nichtgetrenntseins“: im Bhakti Yoga können wir Gott hingegeben sein und wissen, dass wir stets mit Gott verbunden sind. Hingabe geschieht auch durch spirituelle Praxis oder Verweilen an einsamen Orten, z.B. indem man öfter in einen Ashram geht. Krishna sagt nicht, dass Arjuna ständig die Einsamkeit suchen soll. Im Gegenteil, er ermutigt ihn, Yoga im Alltag zu leben. Gerade für Menschen, die im Alltag sehr engagiert sind, ist es hilfreich, ab und zu in einen Ashram zu fahren. Auch wenn man in einem Ashram nicht immer sehr einsam ist – oft sind viele Menschen dort, gerade wenn es ein Ashram mit starker spiritueller Schwingung ist. Trotzdem ist man abgeschieden vom normalen Alltag. Als spiritueller Aspirant brauchst du manchmal Rückzugsmöglichkeiten.

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