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15-08 Kommentar Sukadev

Dies ist eine wunderschöne Aussage. Wir sind in diesem Körper, und letztlich haben nicht wir unseren Körper, sondern Ishvara, Gott, hat diesen Körper angenommen. Wenn wir diesen Körper verlassen, verlassen nicht wir diesen Körper, sondern Ishvara. Wenn dann anschließend unser Astralkörper irgendwohin geht, dann gehen nicht wir irgendwohin, sondern Ishvara. Wenn wir uns später wieder inkarnieren, sind es nicht wir, sondern dann ist es wieder Ishvara.

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15-12 Kommentar Sukadev

In gewisser Hinsicht nimmt Krishna hier wieder einen leichten Bhakti-Blickwinkel ein. Vorher hatte er den höchsten absoluten Standpunkt ausgedrückt: Er, Gott ist alles. Jetzt sagt er: Er ist Licht. Gott ist natürlich nicht nur Licht, sondern auch Dunkelheit. Aber im Licht können wir Gott leichter erkennen. Zum Beispiel, wenn man in einer klaren Nacht den Himmel und die Sterne anschaut, wenn der Mond sehr hell ist und die Sterne strahlen – das ist schon großartig, da können wir Gott sehen, erleben.

16-05 Kommentar Sukadev

Wenn man die obige Aufzählung der Daiva– und AsuraSampati hört, wird man leicht demotiviert. Spirituelle Aspiranten sind ja meist eher selbstkritisch und so stellt man vielleicht fest: „Ärger liegt mir eher als Gleichmut in allen Lebenssituationen. Unwissenheit habe ich mehr als ständiges Wissen. Heucheln tue ich ab und zu auch und reine Wahrhaftigkeit gelingt mir auch nicht immer.“

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16-15 Kommentar Sukadev

Hier geht es um den Dünkel von Familie, sozialer Schicht, gesellschaftlicher Stellung usw. und die Vorstellung, deshalb besser zu sein als andere. Oder die Einstellung, sich nicht mit dem „gemeinen Volk“ abgeben zu wollen. Vermutlich ist das heute etwas weniger geworden, in Deutschland aber durchaus noch verbreiteter als man denkt. Deutschland ist eine relativ undurchlässige Gesellschaft. In den Chefetagen großer Firmen sind fast nur Leute, die aus der höheren Gesellschaftsschicht kommen.

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16-21 Kommentar Sukadev

Das englische „lust“ wird hier und in vielen Büchern mit „Lust“ übersetzt. Eigentlich bedeutet „lust“ im Englischen aber etwas anderes als „Lust“ im Deutschen. Das Sanskritwort Kama, das hier im Original steht, bezeichnet allgemein Wünsche sowie im Besonderen den Wunsch nach Sinnesbefriedigung. Dann folgt Krodha, Zorn und Lobha, „Gier“, die gesteigerte Form eines Wunsches. Diese drei zusammen können einen in die „Hölle“ führen.

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16-22 Kommentar Sukadev

In der Katha Upanishad beschreibt Yama seinem Schüler Naciketas den Unterschied zwischen Shreya Marga, dem Weg des Guten und Preya Marga, dem Weg des Angenehmen, Vergnüglichen. Da heißt es, der Weg des angenehm Vergnüglichen führt ins Leid, während der Weg des Guten über Leid – indem man manchmal Dingen und Wünschen entsagen, sich überwinden muss – zur Erkenntnis des Höchsten führt.

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17-03 Kommentar Sukadev

Krishna tut so, als würde er die Frage nicht verstehen und erklärt stattdessen allgemein die unterschiedlichen Arten von Glauben. Der Glaube jedes Menschen entspricht seiner Natur. Menschen bestehen in ihren Einstellungen, Reaktionen und Charakterzügen zu einem großen Teil aus ihren Glaubenssätzen. Laut Krishna gibt es drei prinzipielle Grundeinstellungen, Lebenshaltungen, nach denen man lebt und handelt, nämlich sattwig, rajasig oder tamasig.

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17-06 Kommentar Sukadev

Hier geht es um eine konkrete Form von religiösen Praktiken, die man in vielen Kulturen findet, in Indien wie auch im Christentum und im Islam, auch in den meisten anderen Kulturen, wo Menschen ihren Körper quälen und meinen, damit zu Gott zu kommen. Die meisten Leser kennen das vermutlich. Im Mittelalter gab es zum Beispiel die Geißler, die durch die Lande gezogen sind und sich mit Peitschen ausgepeitscht haben in der Vorstellung, damit Gott zu gefallen. In Indien gibt es unterschiedliche Praktiken, wie stunden-, tage- oder wochenlang in der heißen Sonne auf einem Bein stehen oder im eiskalten Gangeswasser, und Ähnliches. Tamasiges Tapas nennt Krishna das.

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