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18-40 Kommentar Sukadev

Von den drei Eigenschaften Sattwa, Rajas und Tamas leitet Krishna in den folgenden Versen über zu den Pflichten, die sich aus der eigenen Wesensnatur, Swabhava und Prakriti, ergeben. Er zeigt das am Beispiel der Kasten, also der sozialen Schichten auf, interpretiert die Schicht aber nicht sozial- oder gesellschaftspolitisch, sondern ihren vorherrschenden Eigenschaften entsprechend. Er interpretiert klassisch-traditionelle Überlieferung hier durchaus neu, wie er es an manchen Stellen der Bhagavad Gita tut.

18-47 Kommentar Sukadev

Wir sollten nicht vor unseren Aufgaben davonlaufen, die sich aus unserer Lebenssituation, aus unserer Veranlagung und unseren Talenten ergeben, und uns nicht stattdessen um alles Mögliche andere kümmern. Wir sollten uns auch davor hüten, ständig zu schauen, was andere machen und ihnen Ratschläge und Tipps zu geben, wie sie was machen sollten. Es gilt zuerst, unsere Pflichten zu erfüllen, die in unserer Wesensnatur angelegt sind und welche unsere Lebensumstände mit sich bringen.

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18-57 Kommentar Sukadev

Beginne damit, dich ganz an Gott zu richten und sieh Gott als das höchste Ziel. Parallel nutzt du deine Unterscheidungskraft und triffst deine Entscheidung. Bei aller Hingabe müssen wir irgendwann auch Entscheidungen treffen. Es reicht nicht aus, zu sagen, „Oh Gott, Dein Wille geschehe“ und passiv abzuwarten. Wir richten uns an Gott, entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen und bringen die Entscheidung und die daraus resultierende Handlung Gott dar.

18-67 Kommentar Sukadev

Um Missverständnissen vorzubeugen und der Anarchie nicht Tür und Tor zu öffnen, relativiert Krishna hier den Vers 66. Denn in Verbindung mit Vers 63 könnte man ihn als Freibrief für jedwedes Handeln interpretieren, auch für unethisches Handeln nach dem Motto: „Lass’ Dharma Dharma sein, ich brauche mich nicht daran zu halten. Hauptsache, ich bringe es nachher Gott dar, dann ist alles erlaubt.“ So ist es nicht gemeint.

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