Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü

04-10 Kommentar Sukadev

Krishna sagt, er sei als Avatar auf die Welt gekommen und wer das erkennt und ihn als Gott verehrt, der wird nicht wiedergeboren werden. Das Element der Gnade spielt eine gewisse Rolle. Wir können sagen, der Jnana Yogi muss sich selbst befreien, der Bhakta wird von Gott befreit, indem er bei Gott Zuflucht sucht. Dieser Glauben hat Parallelen zum modernen Christentum. Wenn wir vollständig an Gott glauben, dann wird Gott für uns die Erlösung bringen. Wir brauchen nichts dafür zu tun.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...

04-12 Kommentar Sukadev

Wenn wir Erfolg in unserem Karma haben wollen, dann können wir den Devas, den Engelswesen opfern. Es gibt spezifische Mantras, um spezifische Devas für spezifische Zwecke anzurufen. Man kann Indra anrufen, wenn es leicht regnen soll. Varuna, wenn es stärker regnen soll. Kubera können wir anrufen, wenn wir reich werden wollen, Kama, wenn wir wollen, dass jemand anderes sich in uns verliebt. Es gibt auch Rituale die unsere Anrufung unterstützen und zu Erfolg führen. Aber genau das ist es, was Krishna will, das wir nicht machen. Er spricht sich immer wieder gegen die Purva Mimamsa Philosophie aus, wo Menschen immer wieder Yajna, Homa, Puja machen, um bestimmte Siddhis als Erfolg zu bekommen.

04-18 Kommentar Sukadev

Dieser Vers war einer der Lieblingsverse von Swami Vishnu-devananda. Er konnte sehr lange über ihn sprechen. Ich habe ihn schon einmal an einer vorherigen Stelle behandelt, wo wir besprochen hatten, dass wir Karma erzeugen können, indem wir nicht handeln, z.B. dadurch, dass wir bei einem Unfall nicht erste Hilfe leisten. Oder wir eine Aufgabe haben, eine Pflicht, die wir nicht erfüllen. Wir haben nichts getan und schaffen trotzdem Karma.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...

04-21 Kommentar Sukadev

Krishna spricht erneut über das Konzept des verhaftungslosen Tuns, über das er schon oft gesprochen hat. Er wiederholt es immer wieder für uns aus verschiedenen Gründen. Ein Grund dafür ist, weil es besonders wichtig ist. Ein zweiter Grund ist, weil Arjuna sich entscheiden muss, ob er handeln will oder nicht und ein dritter Grund ist, weil wir es immer wieder vergessen. Je öfters man etwas hört, desto tiefer sinkt es in das Unterbewusstsein, umso tiefere Samskaras (Eindrücke im Geist) werden erzeugt. Und bei der nächsten Situation erinnert man sich immer wieder daran: „Da habe ich mich ja schon wieder identifiziert. Warum bin ich wieder unglücklich? Ich habe wieder etwas Konkretes erwartet.“ Und dann kann man sagen: „Oh Gott, ich opfere es dir.“ Für diese Worte ist nie zu spät. Wir können auch, nachdem die Handlung vollzogen ist und wir uns darüber geärgert haben, sagen: „Oh Gott, ich opfere diese Handlung dir und meinen Ärger gleich mit.“ Wir können alles immer wieder Gott darbringen. Und je mehr uns das gelingt, desto friedvoller werden wir; desto friedvoller können wir handeln; desto mehr unseres Karmas bauen wir schrittweise ab; desto leichter fühlen wir uns.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...

04-25 Kommentar Sukadev

In klassischer indischer Tradition wird bei jeder Opferzeremonie ein für diese Zeremonie bestimmter Deva angerufen. Agni, der Feuergott, ist immer dabei und dann verschiedene andere Devas. Wir bringen den Devas etwas dar, sie erhalten etwas dadurch und geben wieder etwas anderes an uns zurück. Durch diese Art Opfer sind wir aber gebunden. Genauso gebunden sind wir, wenn wir handeln, um etwas Konkretes zu erreichen. Dann ist es so, als würden wir irgendwelchen Astralwesen Opfer bringen. Aber wer erkennt, dass das alles das Selbst ist, hat das Wahre erkannt.

04-26 Kommentar Sukadev

Krishna lehrt uns, was wir alles opfern können. Wir können nicht nur Ghee, also gereinigte Butter, oder Reis opfern, sondern wir können unser Hörorgan oder andere Sinne im Feuer der Beherrschung opfern. Dies machen wir, indem wir z.B. sagen, dass wir nur noch sattwige Musik hören. Oder nur noch sattwiges Essen verzehren oder eine Weile fasten, oder kein Fernsehen schauen oder kein Radio hören, oder eine Weile lang keine Romane lesen. Das ist mit „Feuer der Beherrschung“ gemeint. Wir opfern etwas, wir bringen etwas dar.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...