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04-31 Kommentar Sukadev

In dieser Welt, der Welt der Sinne und des Erfolgs können wir nicht leben und glauben, dass wir alles, was wir uns wünschen bekommen, ohne dass wir dafür auch Opfer bringen. Aber wir können den Devas (Engelswesen) opfern. Oder wir können es sogar den Rakshakas (Götter des Erfolgs) opfern. Menschen, die reich werden wollen, müssen schwer dafür arbeiten. Sie müssen sich erst einmal überlegen, in welchem Gebiet viel Geld zu verdienen ist. Dann müssen sie klug schauen und überlegen, wozu sie auch das Talent oder die Fähigkeiten haben und dann müssen sie schwer dafür arbeiten. Mit nur Sieben-Stunden-Tagen, nur einer Fünf-Tageswoche, fünf Wochen im Jahr Urlaub, wird es ihnen kaum gelingen reich zu werden. Wenn man reich werden will muss man 16 Stunden am Tag arbeiten und studieren, überlegen, systematisch an Dinge herangehen. Man muss ständig über seinen Schatten springen und dann, wenn das Karma mitspielt, dann kann es sich irgendwann manifestieren.

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04-33 Kommentar Sukadev

Wir können Gott materielle Gegenstände opfern. Wir können Gott unsere Erkenntnis opfern oder, wie Swami Sivananda es oft interpretiert hat, wir können lehren. Wir können Yoga lehren und für die Verbreitung der Lehren sorgen. Wir können Meditation lehren oder Schriften und Bücher verteilen und auf diese Weise Jnana Yajna geben. Dies ist viel bedeutender und wichtiger als ein materielles Opfer zu geben. Es ist zwar auch wichtig, dass Menschen etwas zu essen haben, aber es ist noch wichtiger, dass Menschen, die schon etwas zu essen haben, Weisheit bekommen. Und letztlich zielen alle unsere Handlungen darauf ab, dass wir Erkenntnis haben wollen. Wir sind Sat Chid Ananda und bewusst oder unbewusst streben wir danach. Warum würden Menschen so viel dafür tun, um Milliardäre zu werden? Letztlich, weil sie meinen sie würden glücklich und sie würden sich ausdehnen ins unbeschränkte Sein und sich dann alles kaufen können. Sie wollen zu Sat Chid Ananda hinkommen. Wenn sie allerdings denken, dass es ihnen durch Geld, Macht, Sinnesfreuden oder dem Wunsch nach einem schönen Haus gelingen würde, dann liegen sie falsch. Und obwohl viele Menschen wissen, dass das Glück nicht durch materiellen Reichtum erreicht werden kann, hören sie nicht auf danach zu streben.

04-34 Kommentar Sukadev

Krishna wiederholt diese Weisheit für Arjuna, der es eigentlich weiß, aber trotzdem immer wieder vergisst. Damit wir Wissen aufnehmen können, müssen wir uns verneigen, wir müssen demjenigen, der uns lehren soll, Ehrerbietung erweisen und respektvoll ihm gegenüber sein. Gleichzeitig müssen wir aber auch Fragen stellen, sowohl innerlich Fragen stellen als auch äußerlich Fragen stellen. Und wenn wir Menschen fragen, die mehr wissen als wir selbst, dann können wir ihnen auch dienen und uns dankbar und würdig für ihre Lehren erweisen.

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04-40 Kommentar Sukadev

Wir sind in den letzten 20, 30, 40 Jahren mit gesunder Skepsis aufgewachsen. Das gehörte zu den Erziehungszielen der Gesellschaft. Man sollte alles hinterfragen, nichts glauben. Und trotzdem, wenn wir ständig nur zweifeln, dann kommen wir nirgendwo an. Selbst derjenige, der im Weltlichen Erfolg haben will, muss daran glauben, dass er es schafft. Wenn er jeden Tag von neuem Zweifel hat, ob es richtig ist, hilft ihm das auch nicht weiter. Genauso ist es auf dem spirituellen Weg erst einmal gut, tief nachzudenken, dann eine Entscheidung zu treffen und dieser Entscheidung zu folgen. Man sollte nicht jede Woche von neuem überlegen, ob man das Richtige macht oder nicht. Eventuell kann man eine zeitbegrenzte Entscheidungen treffen, sich zum Beispiel etwas für ein halbes Jahr vornehmen und dann nach einem halben Jahr analysieren, ob es richtig war, das zu tun oder nicht.

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05-03 Kommentar Sukadev

Wer völlig gleichmütig in allem ist, entkommt aus den Banden des Karmas. Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wir erfahren Dinge aus verschiedenen Gründen. Auf die eine oder andere Weise haben wir sie für uns geschaffen. Wenn ihr euch erinnert, gibt es drei Arten des Karmas. Wir nennen das erste Agami Karma; das ist das Karma, das wir neu schaffen. Das zweite ist das Sanchita Karma; das ist der Speicher des Karmas, das was wir schon geschaffen haben. Und das dritte ist das Prarabdha Karma; das heißt, was wir jetzt in diesem Moment ernten.

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05-09 Kommentar Sukadev

In diesem Vers beschreibt Krishna, wie ein Mensch mit einer Jnana Yoga Einstellung sich verhält. Mit „ich tue gar nichts“ sind jetzt nicht die Menschen gemeint, die nichts tun, weil sie keine Lust zu etwas haben und einfach nur faul und träge sind. Mit der inneren Einstellung „ich tue nichts“ ist gemeint, dass Menschen um das höhere Selbst wissen. Sie identifizieren sich nicht mit ihren Handlungen. Sie wissen um ihren Körper, um ihren Geist, die Lektionen, die sie zu lernen haben und sie erfüllen ihr Dharma, ihre Pflichten. Sie engagieren sich, sie können auch emotional sein, seufzen und trotzdem wissen sie: mein Selbst ist vonalledem unberührt. Sie schaffen kein neues Karma.

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05-11 Kommentar Sukadev

Hier verbindet Krishna Karma Yoga mit Raja Yoga. Wir handeln, um uns selbst zu reinigen. Wir stoßen auf Lektionen im Leben, nehmen sie an und lernen aus ihnen und wachsen daran. Wir geben die Verhaftungen auf. Handeln nicht, um etwas zu bekommen oder etwas zu erreichen, sondern handeln, weil die Handlung notwendig ist. Weil sie unsere Pflicht ist. Wir tun die Handlung aus ganzem Herzen, weil wir wissen: Wenn ich das halbherzig tue, wachse ich nicht. Nur wenn ich die Handlung aus ganzem Herzen mache, wachse ich. Ansonsten bekomme ich die Lektion zu einem späteren Zeitpunkt erneut. So lange und so oft, bis ich sie wirklich gelernt habe.

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