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04-06 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 4. Kapitel, 6. Vers: Herr aller Wesen

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Krishna spricht:

„Obwohl ich ungeboren bin, unvergänglich und der Herr aller Wesen, werde ich doch durch meine Maya geboren, da ich meine Natur beherrsche.“

„Ajo‘pi sann avyayatma bhutanam isvaro‘pi san prakrtim svam adhisthaya sambhavamy atma-mayaya“

„Obwohl ich ungeboren bin, unvergänglich, Herr aller Wesen“

Krishna, als Manifestation Gottes, sagt: „Ich bin ungeboren.“ Gott ist ewig, ist immer da, hat keinen Anfang und kein Ende, ist unvergänglich, Herr aller Wesen. Gott ist die Seele aller Wesen. Gott ist die Essenz von jedem Menschen. Gott wohnt im Herzen aller Wesen. So wie auch Jesus gesagt hat: „Ich bin in dir, du bist in mir.“ Oder auch: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, als dein Selbst.“ All das kommt aus dieser Verwirklichung, Gott ist in allen Wesen. Und obwohl Gott überall ist, ewig und unendlich in allen Wesen, kann Gott sich auch ganz konkret manifestieren in einem konkreten menschlichen Körper. Das ist das Geheimnis des Avatars. Avatar, Herabkunft Gottes. Obgleich Gott also in allen Wesen ist, kann sich Gott auf konkrete Weise manifestieren in einem menschlichen Körper. Darüber wird Krishna in den nächsten Versen etwas mehr sprechen.

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