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04-10 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 4. Kapitel, 10. Vers: Das Wesen Gottes 

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Krishna spricht:

„Frei von Verhaftung, Furcht und Zorn. In mir aufgegangen, bei mir Zuflucht suchend und gereinigt durch das Feuer der Erkenntnis sind viele zu meinem Wesen gelangt.“

Das Wesen Gottes ist Satchidananda, Sein, Wissen und Glückseligkeit. Das Wesen Gottes ist reine Liebe. Das Wesen Gottes ist Unendlichkeit und Ewigkeit. Wir können das Wesen Gottes erfahren. Wir können es erahnen, wir können es spüren, wir können uns dessen bewusst werden, wir können uns daran erinnern. Und wir können es irgendwann vollständig verwirklichen und so ganz Gottes Wesen erfahren. Es ist nicht nur eine Theorie, es ist lebendige Erfahrung. Es ist nicht nur ein Glaube, es ist die große Erfahrung aller großen Meisterinnen und Meister der großen spirituellen Traditionen der Menschheit. Es ist möglich, dort hin zu kommen und es gibt nichts Großartigeres als das. Sei dir bewusst, das ist das höchste Ziel im Leben und nimm dir immer wieder von neuem vor, „danach will ich streben, dort will ich hinkommen“. Yoga hat ja viele verschiedene Wirkungen. Viele machen Yoga, damit ihr normaler Alltag besser geht. Man macht Asanas und Pranayama für mehr Gesundheit und Energie. Man meditiert, um etwas mehr Gelassenheit zu haben. Man lebt vegetarisch, weil es sich besser anfühlt und weil einem die Tiere leidtun und weil es gesünder ist. Man lebt ökologisch, weil es irgendwo auch dazugehört und weil man eine gewisse ethische Verantwortung zum Leben hat und für diesen Planeten. Das sind alles wichtige Dinge. Es ist aber alles auf der relativen Ebene. Im Yoga geht es darum, im Höchsten die Einheit mit Gott zu erfahren, die göttliche Gegenwart in sich zu spüren, letztlich eins zu sein mit Gott.

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