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04-20 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 4. Kapitel, 20. Vers: Gib die Früchte der Handlungen auf

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Krishna, der Lehrer, spricht zu Arjuna:

„Der Weise hat die Verhaftung an die Früchte der Handlung aufgegeben, ist stets zufrieden und von nichts abhängig und tut nichts, obwohl er tätig ist.“

„Tyaktva karma-phalasangam nitya-trpto nirasrayah karmany abhipravrtto’pi naiva kincit karoti sah“

Herzlich willkommen zu den Yoga Vidya täglichen Inspirationen! Ich lese aus der Bhagavad Gita jeden Tag einen anderen Vers. Im 20. Vers gibt dir Krishna einige Empfehlungen, die dir helfen können, kein neues Karma zu erzeugen. Erstens, gib die Verhaftungen an die Früchte der Handlungen auf! Du kannst jetzt gerade überlegen, was du heute tun willst oder schon getan hast und welche Belohnung du dafür erwartet hast oder erwartest. Versuche, dich davon zu lösen! Versuche, dich von der Verhaftung zu lösen! Und wenn du vielleicht nachdenkst, ob du heute oder gestern unglücklich warst, werde dir bewusst, vermutlich hast du an Früchten der Handlungen gehangen. Lass das los! Gib die Früchte der Handlungen Gott hin! Zweiter Aspekt, sei zufrieden! Sei zufrieden, heißt, nimm an, was auch immer kommt, ist irgendwo von Gott geschickt. Was auch immer kommt, daran kannst du wachsen, daraus kannst du dich spirituell entwickeln. Ich weiß, ich wiederhole mich und wenn du die täglichen Inspirationen anhörst, sage ich dir das immer wieder. Es ist aber wichtig, dass du dich daran erinnerst. Nächster Aspekt, von nichts abhängig. Auf einer relativen Ebene bist du natürlich abhängig. Du bist abhängig, dass du etwas zu Essen hast. Du bist abhängig vom sozialen Sicherungssystem. Du bist abhängig von deinen Mitmenschen. Aber von einem höheren Standpunkt aus, bist du nicht abhängig von irgendetwas. Sei dir bewusst, du bist die unsterbliche Seele. Spüre das jetzt! Fühle es jetzt! Sei dir dessen jetzt bewusst! Sei dir bewusst: „Ich bin ewig frei. Und auch wenn ich auf einer relativen Ebene Handlungen ausführe, auch wenn ich auf einer relativen Ebene aktiv bin, in Wahrheit bin und bleibe ich das unsterbliche Selbst.“

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