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07-01 Kommentar 2 von Sukadev: Wie überwindet man Zweifel?

Im ersten Vers sagt Krishna, der Lehrer, der eine Manifestation Gottes ist, zu Arjuna, seinem Schüler:
„Oh Arjuna, höre, wie du Mich ohne Zweifel vollständig erkennen wirst, indem du den Geist fest auf Mich richtest, Yoga übst und bei Mir Zuflucht suchst.“ Hier beschreibt Krishna, wie wir zu Gott kommen und alle Zweifel überwinden. Letztlich ist es so, bis wir zur höchsten Erkenntnis gelangen, werden immer wieder Zweifel auftauchen. Wie können wir Gott nun tatsächlich erkennen, über alle Zweifel hinauswachsen? „Indem du den Geist fest auf Mich richtest“, ist das eine. Das zweite, „Yoga übst“, und als drittes, „bei Gott Zuflucht suchst“. 

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07-02 Kommentar Sukadev

Wir haben immer wieder Erkenntnisse. Wenn wir etwas erkannt haben, dann wollen wir mehr erkennen. Wenn wir ein Vergnügen erreicht haben, dann wollen wir weitere Vergnügen erreichen. Nichts in der materiellen Welt kann uns zufrieden stellen. In Wahrheit streben wir nach dem Unsterblichen, dem Ewigen, dem Göttlichen und alles andere wird uns nie zufrieden stellen. Es ist wie das Spiel vom Hasen und Igel. Wo immer der Hase erschöpft ankommt, stellt er fest, dass der Igel schon vor ihm angekommen ist. Wir rennen von hier nach dort in dem Bestreben etwas zu erreichen. Wichtig ist es zu überlegen, was die höchste Erkenntnis wäre, das höchste Glück, nach dessen Erkenntnis und Verwirklichung alles erkannt ist und nach dessen Verwirklichung keine neuen Wünsche übrig bleiben. Krishna möchte Arjuna erklären, wie er aus diesem Spiel aussteigen kann.

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07-09 Kommentar Sukadev

„Ich bin der liebliche Duft der Erde.“ Im Winter riecht man den lieblichen Duft der Erde weniger, im Frühjahr wieder mehr. Da kann man alle möglichen Gerüche wahrnehmen. Gerade hier in Bad Meinberg gibt es sehr viele verschiedene Düfte, auch weil es eine Kurstadt ist und weil bewusst Blumen, Sträucher und Hecken angepflanzt wurden mit verschiedenen Düften. Jeder Wald riecht anders, auch das kann uns an Gott erinnern.

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07-13 Kommentar Sukadev

Krishna bezieht sich hier auf das höchste Selbst. Zuvor hat er uns gesagt, wir mögen uns immer an Gott erinnern, indem wir unseren Geist auf ihn ausrichten und ihn in allen Wesen sehen. Wir sollen uns aber nicht darauf beschränken, sondern einen Schritt weiter gehen. Den Schritt zum Selbst, zur wahrhaftigen Natur, die sich von allen Eigenschaften der Natur unterscheidet, jenseits von Sattva, Rajas und Tamas ist.

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07-17 Kommentar Sukadev

Am besten ist es, Gott aus reiner Liebe zu verehren. Wir leben einfach in der Liebe und wollen die Liebe ausdrücken, nicht, um irgendetwas zu erreichen, noch nicht einmal Weisheit zu erreichen. Und dann ist es wirklichallein aus Liebe. Wir haben das Gefühl, Gott liebt uns und wir lieben Gott, und dann wollen wir natürlich die Liebe auch ausdrücken. Schaffen wir es nicht, Gott aus Liebe heraus zu verehren, ist es gut, Gott aus Dankbarkeit heraus zu verehren.

07-18 Kommentar Sukadev

Krishna sagt, dass alle Menschen edel sind, auch wenn sie Gott nur verehren, um etwas zu bekommen, oder wenn sie Gott nur verehren, weil sie verzweifelt sind. Auch das ist in Ordnung, da sie wenigstens Gott verehren. Die Verehrung Gottes, egal aus welchem Grund, ist besser als Gott nicht zu verehren. Natürlich, wenn die Verehrung fanatische Züge annimmt ist sie nicht mehr gut. Im Namen von Religionen ist schon viel Leiden geschaffen worden. Aber solange es nicht darum geht, andere gewaltsam zum Glauben zu bekehren, kann es gut sein.