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04-16 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 4. Kapitel, 16. Vers: Das Gesetz des Karma 

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Krishna spricht zu Arjuna:

„Kim karma kim akarmeti kavayo’py atra mohitah tat te karma pravaksyami yai jnatva moksyase‘subhat“

„Was ist Handeln? Was ist Nicht-Handeln? Was ist Karma? Was ist Akarma? Darüber herrscht selbst bei den Weisen Verwirrung. Daher werde ich dich das Gesetz des Karmas lehren, durch dessen Kenntnis du von allem Übel befreit sein wirst.“

Das Gesetz des Karmas ist ein wichtiges. Das Gesetz des Karmas zu verstehen, macht den spirituellen Fortschritt überhaupt erst richtig möglich. Karma hat so viele Aspekte. Karma heißt zum einen, dass das, was du tust, dir in einem ähnlichen Geist zurückkommt. Angenommen, du willst jemand anderem schaden, dann wird Schaden auf dich kommen. Angenommen, du vernachlässigst deine Pflichten, dann wird jemand anderes dir gegenüber seine Pflichten vernachlässigen. Angenommen, du bist rücksichtslos, dann wirst du irgendwann mit Rücksichtslosigkeit konfrontiert werden. Wenn du das weißt, dann wirst du künftig freundlicher, mitfühlender sein und dich mehr um andere kümmern. Umgekehrt heißt das Gesetz des Karmas, wenn jemand anderes dir gegenüber Böses tut, dann brauchst du nicht selbst Rache zu üben. Du kannst das ganz dem Karma überlassen. Wenn du aber einen anderen davon abhalten kannst, Schlechtes zu tun, dann tue es. Damit hilfst du ihm auch, dass er selbst nicht mit den Konsequenzen seiner Handlungen konfrontiert wird. Es gibt auch noch höhere Aspekte des Karmas und der höchste Aspekt ist, wenn du handelst, handle ohne etwas dafür zu wollen! Wenn du etwas erfährst und mit deinem Karma konfrontiert wirst, dann gehe davon aus, es geschieht, damit du daran wächst. Auf diese Weise kannst du spirituell am besten Fortschritte machen. Nimm, was kommt, mit der Einstellung, das als Aufgabe Gottes anzugehen, um daran zu lernen und handle, so gut wie du kannst, ohne etwas dafür zu wollen.

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