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15-06 Kommentar Sukadev

Im höchsten Bewusstseinszustand, der sogar das Gefühls der Verbundenheit mit allem transzendiert, in Nirvikalpa Samadhi, im Purushottama weilend, sind wir jenseits aller Relativität, sind wir eins mit dem Unendlichen. Wenn wir dort hingelangt sind, kehren wir nicht zurück. Das ist auf verschiedene Weise zu verstehen.

Zum einen, wir brauchen uns nicht mehr zu inkarnieren, wenn wir das erreicht haben.

Zum anderen heißt es, wenn wir Nirvikalpa Samadhi erreicht haben und damit im Asamshakti-Zustand sind, der fünften der sieben Bhumikas (Stufen der spirituellen Entwicklung), dann sind wir endgültig „aufgewacht“ aus dem Traum der Relativität, der Begrenzung von Zeit und Raum und es heißt, auf dieser Stufe können wir nicht mehr zurückfallen. Wir handeln trotzdem weiter in der Welt – also, keine Angst, wenn du das liest, du brauchst dir keine Sorgen zu machen, was dann aus deinen Kindern, deiner Firma und deiner Großmutter wird. Solange die Anhaftung an all das noch sehr groß ist, braucht man sich sowieso keine Gedanken darüber zu machen, denn dann ist es äußerst unwahrscheinlich, dass man in naher Zukunft die höchste Verwirklichung erreicht. Aber selbst wenn man sie doch erreicht, heißt es nicht, dass man deshalb kein Karma mehr hätte. Man wird weiter auf der physischen Ebene aktiv sein, man wird weiter sein Dharma, seine Aufgaben, erfüllen. Aber man wird die Welt, sich selbst, das Leben, ganz anders wahrnehmen. Man wird sich stets bewusst sein: „Ahambrahmasmi – ich bin Brahman“.

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