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07-05 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel,  5. Vers: Gott ist jenseits aller Grenzen

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Krishna, der Lehrer und Inkarnation Gottes, sagt im 7. Kapitel der Bhagavad Gita, im 5. Vers:

„Das ist die niedere Prakriti, Oh mächtig bewaffneter Arjuna. Erkenne, dass sich Meine höhere Natur, die Prakriti, das wirkliche Lebenselement, das diese Welt bestehen lässt, davon unterscheidet.“

Er sagt also, es gibt in der äußeren Natur zwei Aspekte, es gibt die niedere Natur und es gibt die höhere Natur. Die niedere Natur, das ist das manifeste Universum, wie auch die Individuen. Darüber hinaus gibt es die höhere Natur, die auch als Avyakta genannt wird, das Unmanifeste, die Schöpferenergie, die Schöpfungsenergie oder das Schöpfungsprinzip. Hinter der äußeren Welt ist letztlich der Schöpfungswille Gottes. Das sind zwei Aspekte Gottes, die zwei Arten von Prakriti. Jenseits von Prakriti ist aber Gott auch Purusha, die Seele hinter allem, Atman, das höchste Selbst. So kann man sogar sagen, es gibt drei Aspekte. Man könnte sogar sagen, vier. Als erstes das äußere Universum, das ist eines. Das äußere Universum ist eine Manifestation Gottes. Zweitens, es gibt das Individuum mit all seinen Teilen. Auch das Individuum ist Teil Gottes. Als drittes gibt es das Schöpfungsprinzip, Gott als Schöpfer, Erhalter und Zerstörer. Auch das ist letztlich Gott. Und schließlich gibt es das rein Transzendente, das allerhöchste unendliche Bewusstsein, das, was du in tiefster Meditation fühlen kannst, das, was du selbst in sanfter Meditation, in normaler Meditation erahnen kannst, nämlich dann, wenn du dich von deinen Gedanken und Emotionen löst und dir des Bewusstseins an sich bewusst wirst und du dir bewusst machst, es gibt nur ein einziges höchstes Bewusstsein. Natürlich, dieses höchste Bewusstsein manifestiert sich auch als Universum.

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