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07-10 und 07-11 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 10. Vers: Ich bin der Samen aller Wesen

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Krishna sagt:

„Wisse, Oh Arjuna, dass Ich der ewige Same aller Wesen bin. Ich bin die Intelligenz der Klugen; das Strahlen der Glänzenden bin Ich.“

Und im 7. Kapitel, 11. Vers, wird ergänzt:

„In allen Starken bin ich die Kraft, die frei ist von Wunsch und Verhaftung, und in allen Wesen bin ich der Wunsch im Einklang mit Dharma, Oh Arjuna.“

Diese Verse sind weiter Ausdruck des so genannten Vibhuti Yoga, Yoga des Bewunderns, Yoga der göttlichen Herrlichkeiten. Eine Weise, sich der Gegenwart Gottes bewusst zu werden, ist, in allen Menschen ihre besonderen Talente und Fähigkeiten zu sehen. Jeder Mensch ist ein Agglomerat von guten wie auch weniger guten Eigenschaften, von besonderen Talenten und Mittelmäßigkeit oder vielleicht auch Schwächen. Lerne es, das Großartige in Menschen zu sehen und zu bewundern, denn so kannst du Gott sehen. Bei dem nächsten Menschen, den du sehen wirst – du kannst schon mal jetzt überlegen, „wen werde ich als nächstes sehen“ – mache dir bewusst: Was hat er für tolle Eigenschaften? Was ist in ihm bewundernswert? Vielleicht ist er besonders geduldig. Vielleicht ist er ein Musiker. Vielleicht kann er besonders gut kochen. Vielleicht ist er oder sie besonders fähig, im Chaos die Ruhe zu bewahren. Was auch immer. Überlege dir, was ist in ihm oder ihr besonders und bewundere das. Und das Gefühl der Bewunderung ist letztlich ein Gefühl der Gegenwart Gottes.

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