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07-17 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 17. Vers: Bedingungslose Liebe

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Krishna spricht zu Arjuna:

„Unter ihnen ist der Weise, Beständige und dem Einen Ergebene hervorragend, er ist der Beste, denn Ich bin dem Weisen über alle Maßen lieb, und er ist mir lieb.“

Zunächst natürlich, Gott ist nicht parteiisch, Gott liebt jeden Menschen, dass hat er ja an anderer Stelle auch schon gesagt. Aber wer Gott liebt, der spürt diese Liebe Gottes mehr, er hat das Gefühl, „ja, Gott liebt mich“. Ich kann mich erinnern, als Teenager gab es da so eine Jesus-liebt-dich-Gruppe, so haben wir die genannt. Die haben Sticker verteilt überall: „Jesus liebt dich. Jesus liebt auch dich.“ Und da haben wir uns so ein bisschen darüber lustig gemacht. Gut, ich gehörte zu denen, die hin und her geschwankt haben. Zum einen fand ich das eine tolle Vorstellung, „Gott liebt mich, Jesus liebt mich“, zum anderen fand ich das auch etwas banal. Wir können aber sagen, Gott liebt jeden bedingungslos, es ist eine besondere, bedingungslose Liebe. Gott liebt uns nicht nur dann, wenn wir nett sind, sondern Gott liebt uns auch dann, wenn wir mal Mist gebaut haben. Gott liebt uns immer. Aber wir können diese Liebe mehr spüren, wenn wir uns zu Gott richten, egal, aus welchem Grund. Ob wir Verzweiflung haben, ob wir irgendetwas von Gott haben wollen, ob wir nach Wissen streben. Immer sind wir in der Liebe Gottes, wenn wir Gottes Gegenwart immer erfahren. Dann ruhen wir immer in der Liebe Gottes. Es gibt nicht mehr die Frage, ob wir uns die Liebe Gottes verdienen müssten. Wir wissen, Gottes Liebe ist immer da. Wir wollen nichts von Gott, wir sind nur dankbar und spüren die beständige Gegenwart Gottes.

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