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04-34 Kommentar Sukadev

Krishna wiederholt diese Weisheit für Arjuna, der es eigentlich weiß, aber trotzdem immer wieder vergisst. Damit wir Wissen aufnehmen können, müssen wir uns verneigen, wir müssen demjenigen, der uns lehren soll, Ehrerbietung erweisen und respektvoll ihm gegenüber sein. Gleichzeitig müssen wir aber auch Fragen stellen, sowohl innerlich Fragen stellen als auch äußerlich Fragen stellen. Und wenn wir Menschen fragen, die mehr wissen als wir selbst, dann können wir ihnen auch dienen und uns dankbar und würdig für ihre Lehren erweisen.

 

Ich z.B. bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Mein Vater hatte in der Firma 2500 Beschäftigte. Er hat darauf bestanden, uns Kinder einfach zu erziehen. Manchmal hat er uns aber auch auf Kundenbesuche mitgenommen. Die Kunden lebten oft in riesigen Häusern mit Personal und viel Luxus. Wir Kinder sollten schließlich in dieses Geschäft reinwachsen – bei mir hat es eher das Gegenteil bewirkt – und ich habe gedacht: „Was soll das bringen? Es gibt schon genügend Polstermöbel auf dieser Welt. Und Reichtum macht nicht glücklich. Weder sind meine Eltern besonders glücklich noch meine anderen Verwandten.“ Ich habe auch andere Verwandte, die nicht so reich sind und ich habe nicht feststellen können, dass die Menge an Geld und an Erfolg irgendetwas in Glück oder Unglück ausmacht.

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