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17-18 Wort-für-Wort Übersetzung

sat-kāra-māna-pūjā-artham – zum Zwecke (artha) der gastlichen Aufnahme (sat-kāra), des Ansehens (māna) und der Verehrung (pūjā)
tapaḥ – Askese
dambhena – aus Heuchelei
ca eva – und
yat – welche
kriyate – praktiziert wird
tat – die
iha – hier
proktam – wird genannt
rājasam – rajasig (von Rajas „Leidenschaft“ bestimmt)
calam – unstet
adhruvam – unbeständig

17-18 Kommentar Swami Sivananda

Buße, die nicht im ehrlichen Glauben getan wird, nur um sie zur Schau zu stellen, um die eigene Wichtigkeit zu steigern, damit die Welt dem Ausführenden Respekt zolle und ihn in eine ehrenvolle Stellung bringe, und damit jeder seinen Ruhm singe, wird leidenschaftlich genannt.
Iha: In dieser Welt: Solche Buße bringt nur in dieser Welt Früchte.
Satkara: Gute Aufnahme mit Worten wie »Hier ist ein großer Brahmane, der große Askese übt.«
Mana: Ehre: Sich zum Gruße vom Sitz erheben und mit Ehrerbietung grüßen.
Chalam: Unbeständig: Mit einem momentanen Effekt oder Ergebnis.
Adhruvam: Ohne Niyama oder Festigkeit.

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17-19 Wort-für-Wort Übersetzung

mūḍha-grāheṇa – aus törichter Laune
ātmanaḥ – seiner selbst
yat – welche
pīḍayā – unter Peinigung
kriyate – praktiziert wird
tapaḥ – Askese
parasya – eines anderen
utsādana-artham – zum Zwecke (artha) der Zerstörung (utsādana)
vā – oder
tat – die
tāmasam – tamasig (von Tamas „Trägheit“ bestimmt)
udāhṛtam – wird genannt

17-19 Kommentar Swami Sivananda

Es gibt Menschen, die Schwefel in einem Topf verbrennen und diesen auf ihren Kopf stellen. Manche setzen Eisenhaken in ihr Fleisch. Manche hängen sich mit dem Kopf nach unten über Feuer und schlucken Rauch. Manche stehen bis zum Hals in kaltem Wasser. Manche quälen den Körper mit an vier Seiten brennenden Feuern (die Sonne ist dabei das fünfte Feuer – das heißt Panchagni Tapas). Manche sitzen inmitten eines Feuerkreises. Solche Askese ist tamasig. Sie trägt nicht dazu bei, Selbsterkenntnis zu erlangen.

17-20 Wort-für-Wort Übersetzung

dātavyam – es muss gegeben werden
iti – so (denkend)
yat – welche
dānam – Gabe
dīyate – gegeben wird
anupakāriṇe – einem, der einem selbst keinen Gefallen (upakāra) erwiesen hat
deśe – am (rechten) Ort
kāle – zur (rechten) Zeit
ca – und
pātre – der (rechten) Person
ca – und
tat – diese
dānam – Gabe
sāttvikam – als sattvig („rein“)
smṛtam – gilt

17-21 Wort-für-Wort Übersetzung

yat – welche
tu – aber
pratyupakāra-artham – mit dem Ziel (artha), einen Gegendienst (pratyupakāra) zu erhalten
phalam – einen Gewinn
uddiśya – im Hinblick auf
vā – oder
punaḥ – wiederum
dīyate – gegeben wird
ca – und
parikliṣṭam – ungern
tat – diese
dānam – Gabe
rājasam – als rajasig (von Rajas „Leidenschaft“ bestimmt)
smṛtam – gilt

17-21 Kommentar Sukadev

Wir machen den ganzen Tag etwas, und natürlich müssen wir auch unseren Lebensunterhalt verdienen, das ist klar. Hier geht es aber um Geschenke. Wenn wir etwas geben oder jemandem einen Gefallen tun mit dem Hintergedanken, auch wieder etwas oder mehr dafür zu bekommen, ist es in dem Sinn kein Geschenk mehr und bringt uns spirituell nicht übermäßig voran. Das Wichtigste dabei ist die innere Einstellung.

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17-21 Kommentar Swami Sivananda

Almosen oder eine Gabe, in der Hoffnung gegeben, sie in der Zukunft wiederzubekommen und öffentlich gelobt zu werden, oder daß das Geschenk einen unsichtbaren Lohn oder himmlische Freuden bringen wird, ist leidenschaftsvoll. Wenn ein Mensch einem Brahmanen oder Sannyasin ein Geschenk macht, in der Hoffnung, daß alle seine Sünden weggewaschen werden, ist das auch ein rajasiges Geschenk. Wenn man nach dem Schenken Betrübnis im Herzen empfindet, ist das Geschenk ebenfalls von leidenschaftlicher Natur.

17-22 Wort-für-Wort Übersetzung

adeśa-kāle – am unrechten Ort (a-deśa) und zur unrechten Zeit (a-kāla)
yat – welche
dānam – Gabe
apātrebhyaḥ – unwürdigen Personen
ca – und
dīyate – gegeben wird
asat-kṛtam – respektlos
avajñātam – geringschätzig
tat – diese
tāmasam – tamasig (von Tamas „Trägheit“ bestimmt)
udāhṛtam – wird genannt

17-22 Kommentar Swami Sivananda

Adeshakale: Zu unrechter Zeit und an unrechtem Ort: An einem nichtheiligen Ort, wo unreligiöse Menschen zusammenkommen und Bettler sind, wo Besitz, der durch ungesetzmäßige Mittel wie Glücksspiel, Diebstahl, usw. erworben wurde, an Glücksspieler, Sänger, Narren, Schurken oder Frauen von üblem Ruf gegeben wird, und zu einer ungünstigen Zeit. Das soll aber nicht das Almosengeben an Arme und Bedürftige einschränken. In ihrem Fall finden diese Einschränkungen keine Anwendung.

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17-23 Wort-für-Wort Übersetzung

om – om
tat – das (ist)
sat – wahr („seiend“)
iti – so
nirdeśaḥ – Bezeichnung
brahmaṇaḥ – des Brahman
tri-vidhaḥ – die dreifache
smṛtaḥ – ist überliefert
brāhmaṇāḥ – die Brahmanen
tena – damit
vedāḥ – die Veden
ca – und
yajñāḥ – die Opfer
ca – und
vihitāḥ – wurden erschaffen
purā – einst