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17-24 Wort-für-Wort Übersetzung

tasmāt – daher
om – om
iti – so
udāhṛtya – indem rezitiert wird
yajña-dāna-tapaḥ-kriyāḥ – Handlungen (kriyā) des Opfers (yajña), des Almosengebens (dāna) und der Askese (tapas)
pravartante – beginnen
vidhāna-uktāḥ – die in den Vorschriften (vidhāna) beschriebenen (ukta)
satatam – stets
brahma-vādinām – derjenigen, die die heiligen Texte der Veden (brahma) lehren (vādin) bzw. erklären

17-24 Kommentar Sukadev

In diesem Vers sagt Krishna, es ist gut, all das immer mit Om zu verbinden. In der indischen Kultur hat man natürlich kein Problem, das laut zu machen, auch im Yoga Vidya Ashram nicht. Wenn man bei uns im Haus jemandem begegnet, der einem bekannt vorkommt, sagt man „Om“ oder „Hari Om“ oder „Om Namah Shivaya“, oder „Om Namo Narayanaya“, „Ich grüße das Göttliche in Dir“.

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17-25 Wort-für-Wort Übersetzung

tat – tat „das“
iti – so (sprechend)
anabhisaṃdhāya – ohne es abgesehen zu haben auf
phalam – die Frucht
yajña-tapaḥ-kriyāḥ – Handlungen (kriyā) des Opfers (yajña) und der Askese (tapas)
dāna-kriyāḥ – Handlungen (kriyā) des Almosengebens (dāna)
ca – und
vividhāḥ – die verschiedenen
kriyante – werden ausgeführt
mokṣa-kāṅkṣibhiḥ – von denen, die Erlösung (mokṣa) ersehnen (kāṅkṣin)

17-26 Wort-für-Wort Übersetzung

sat-bhāve – im Sinne von „wahr, wirklich“
sādhu-bhāve – im Sinne von „gut“
ca – und
sat – sat „seiend“
iti – so
etat – das
prayujyate – wird verwendet
praśaste – bei einer verheißungsvollen (oder lobenswerten)
karmaṇi – Handlung
tathā – ebenso
sat-śabdaḥ – das Wort (śabda) „sat“
pārtha – oh Sohn Pṛthās (Arjuna)
yujyate – wird verwendet

17-27 Wort-für-Wort Übersetzung

yajñe – in Bezug auf das Opfer
tapasi – auf Askese
dāne – auf das Geben
ca – und
sthitiḥ – Beständigkeit
sat – sat „seiend“
iti – so
ca – auch
ucyate – wird genannt
karma – eine Handlung
ca eva – und
tat-arthīyam – die auf solches (tat) abzielt (arthīya)
sat – als „sat“
iti – so
eva – wahrlich
abhidhīyate – wird bezeichnet

17-27 Kommentar Sukadev

Beständigkeit spricht Krishna immer wieder an. Vermutlich hat Krishna dasselbe erlebt, wie wir es auch heutzutage beobachten können – in der Gesellschaft, bei Teilnehmern im Yogaunterricht, vielleicht sogar bei uns selbst: Man ist ein paar Tage oder Wochen sehr regelmäßig in seiner Praxis, mit Asanas, Pranayama, Meditation, in der Pflege eines liebevollen Umgangs mit anderen. Dann hat man plötzlich keine Lust mehr auf Meditation – „Jetzt bin ich auch mal dran mit Genießen und überhaupt…“ – Beständig zu sein gerade dann, wenn solche Anwandlungen kommen und der Geist auf diese Weise versucht, einen davon abzuhalten, ist das, was einen letztlich zur Wahrheit führt.

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17-28 Wort-für-Wort Übersetzung

aśraddhayā – ohne Glauben
hutam – geopfert wurde
dattam – gegeben wurde
tapaḥ – als Askese
taptam – ausgeführt wurde
kṛtam – (sonst) getan wurde
ca – und
yat – was
asat – asat „nicht-seiend“ (d.h. unwahr, schlecht, falsch)
iti – so
ucyate – wird es genannt
pārtha  – oh Sohn Pṛthās (Arjuna)
na – nicht
ca – und
tat – das (hat keinen Nutzen)
pretya – nach dem Tod
na u – auch nicht
iha – hier, in dieser Welt

17-28 Kommentar Sukadev

Wir finden auch andere Schriften, wo es im Gegenteil heißt, selbst wenn man ein Ritual versehentlich ausführt, erreicht man höhere Bewusstseinszustände. Aber Krishna will hier betonen, wir sollten unsere Handlungen mit Liebe und  Vertrauen ausführen. Wenn wir jemandem etwas geben, soll es mit Respekt und Liebe sein. Und wenn wir ein Ritual ausführen, wie Arati, Puja oder Rituale einer anderen Tradition, oder auch nur ein Räucherstäbchen oder eine Kerze anzünden, uns physisch oder innerlich verneigen, egal, was wir tun, wir sollten uns bemühen, alles mit Liebe, Hingabe, Ehrerbietung und Achtsamkeit zu tun, dann ist es besonders wirkungsvoll.

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