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18-01 Wort-für-Wort Übersetzung

arjunaḥ – Arjuna
uvāca – sprach
saṃnyāsasya – der Entsagung
mahā-bāho – oh Starkarmiger (Kṛṣṇa)
tattvam – das Wesen („So-sein“)
icchāmi – ich wünsche
veditum – zu erkennen
tyāgasya – des Verzichts
ca – und
hṛṣīkeśa – oh Hṛṣīkeśa (Kṛṣṇa)
pṛthak – im Einzelnen
keśi-niṣūdana – oh Vernichter (des Dämons) Keśin (Kṛṣṇa)

18-01 Kommentar Sukadev

Hrishikesha“, ein Beiname von Krishna, heißt wörtlich, „der Herr über die Sinne“. Rishikesh ist auch der Name einer Stadt in Nordindien am Fuß des Himalaya. In ihrem Vorort Muni-ki-reti, dem „Ort der Munis“, der Weisen, gibt es viele Ashrams, unter anderem auch den Sivananda Ashram. Rishikesh soll eben auch eine Stadt sein, wo man jenseits der Sinne kommen kann. „Keshi Nisudana“, „ Zerstörer Keshis“ ist ein anderer Name von Krishna. Keshi war einer der vielen Dämonen, die Krishna überwunden hat. Das steht dafür, dass wir mit Hilfe der Lehre auch Dämonen überwinden können.

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18-01 Kommentar Swami Sivananda

In diesem Kapitel wird die ganze Lehre des Gita Shastra wunderschön zusammengefaßt. Dieses letzte Kapitel ist eine kurze meisterhafte Zusammenfassung all dessen, was in den vorhergehenden Kapiteln gesagt worden ist. Arjuna möchte den Unterschied zwischen Sannyasa und Tyaga kennenlernen.
Keshi war ein Asura, den Shri Krishna erschlagen hat. Daher nennt Arjuna Krishna Keshinishudana.

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18-02 Wort-für-Wort Übersetzung

śrī-bhagavān – der Erhabene
uvāca – sprach
kāmyānām – die auf Wünschen basieren
karmaṇām – von Handlungen
nyāsam – das Aufgeben
saṃnyāsam – unter sannyāsa „Entsagung“
kavayaḥ – die Weisen
viduḥ – verstehen
sarva-karma-phala-tyāgam – den Verzicht (tyāga) auf die Früchte (phala) aller (sarva) Handlungen (karman)
prāhuḥ – nennen
tyāgam – Verzicht
vicakṣaṇāḥ – die Einsichtigen

18-03 Wort-für-Wort Übersetzung

tyājyam – ist aufzugeben
doṣavat – als von Übel (doṣa)
iti – so
eke – manche
karma – Handlung
prāhuḥ – sagen
manīṣiṇaḥ – Verständige
yajña-dāna-tapaḥ-karma – Handlungen (karman) des Opfers (yajña), des Almosengebens (dāna) und der Askese (tapas)
na – nicht
tyājyam – sind aufzugeben
iti – so
ca – und
apare – andere

18-03 Kommentar Swami Sivananda

Philosphen, die der Lehre des Sankhya folgen, sagen, daß Handlungen aufgegeben werden müssen, weil sie schlecht sind, auch die, die Karma Yoga sein könnten.
Doshavat: Weil sie schlecht sind: Alle Karmas müssen aufgegeben werden, da sie Übel bringen und Bindung schaffen, oder daß sie aufgegeben werden müssen so wie Leidenschaft und andere derartige schlechte Anlagen.

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18-04 Wort-für-Wort Übersetzung

niścayam –  feststehende Ansicht
śṛṇu – höre
me – meine
tatra – hierbei
tyāge – hinsichtlich des Verzichts
bharata-sattama – oh Bester der Bharatas (Arjuna)
tyāgaḥ – Verzicht
hi – nämlich
puruṣa-vyāghra – oh du Tiger (vyāghra) unter den Menschen (puruṣa)
tri-vidhaḥ – als von dreierlei (tri) Art (vidha)
samprakīrtitaḥ – wird dargestellt

18-05 Wort-für-Wort Übersetzung

yajña-dāna-tapaḥ-karma – Handlungen (karma) des Opfers (yajña), des Almosengebens (dāna) und der Askese (tapas)
na – nicht
tyājyam – sind aufzugeben
kāryam – (sondern) auszuführen
eva – wahrlich
tat – diese
yajñaḥ – Opfer
dānam – Geben
tapaḥ – Askese
ca eva – und
pāvanāni – (sind) Läuterungsmittel
manīṣiṇām – der Weisen

18-06 Wort-für-Wort Übersetzung

etāni – diese
api – auch
tu – doch
karmāṇi – Handlungen
saṅgam – Verhaftung
tyaktvā – indem man aufgibt
phalāni – die Früchte
ca – und
kartavyāni – müssen ausgeführt werden
iti – so (lautet)
me – meine
pārtha – oh Sohn Pṛthās (Arjuna)
niścitam – entschiedene
matam – Meinung
uttamam – höchste

18-06 Kommentar Swami Sivananda

Das ist eine Zusammenfassung der Lehre über Karma Yoga, die früher an mehreren Stellen angesprochen worden war. Der Fehler oder Schaden von Karma liegt sicher nicht in der Handlung selbst, sondern in der Erwartung von Lohn und in der Verhaftung.
Etani api: Auch diese: Auch Opfer, Mildtätigkeit und Askese genauso wie andere selbstlose Handlungen. Auch diese bezieht sich auf Opferhandlungen, Mildtätigkeit und Askese. Handlungen, die in selbstlosem Geist ausgeführt werden, ohne Verhaftung und ohne den Gedanken, der Urheber der Handlung zu sein, stehen der Erlangung von Befreiung nicht im Wege. Wenn Handlungen ohne die Erwartung eines Lohnes ausgeführt werden, werden Rajas und Tamas zerstört, und der Geist füllt sich mit Sattva, Reinheit. Selbstlos und mit Unterscheidung ausgeführte Handlungen sind dazu angetan, die Bande von Karma (das Gesetz von Aktion und Reaktion) zu vernichten.

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18-07 Wort-für-Wort Übersetzung

niyatasya – einer vorgeschriebenen
tu – jedoch
saṃnyāsaḥ – die Entsagung
karmaṇaḥ – Handlung
na – nicht
upapadyate – ist angemessen
mohāt – aus Verblendung
tasya – auf diese
parityāgaḥ – der Verzicht
tāmasaḥ – als tamasig (von Tamas „Trägheit“ bestimmt)
parikīrtitaḥ – wird bezeichnet

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