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16-18 Wort-für-Wort Übersetzung

ahaṃkāram – der Ichsucht
balam – der Macht
darpam – dem Stolz
kāmam – der Lust
krodham – dem Zorn
ca – und
saṃśritāḥ – sie haben sich überlassen
mām – mich
ātma-para-deheṣu – in ihren eigenen (ātma) Körpern (deha) und denen anderer (para)
pradviṣantaḥ – hassend
abhyasūyakāḥ – missgünstig

16-19 Wort-für-Wort Übersetzung

tān – diese
aham – ich
dviṣataḥ – Hassenden
krurān – Grausamen
saṃsāreṣu – in Daseinskreisläufe hinein
nara-adhamān – niedrigsten (adhama) unter den Menschen (nara)
kṣipāmi – schleudere
ajasram – ununterbrochen
aśubhān – unheilvollen
āsurīṣu – in dämonischen
eva – nur
yoniṣu – Schößen

16-20 Wort-für-Wort Übersetzung

āsurīm – in einen dämonischen
yonim – Schoß
āpannāḥ – eingegangen
mūḍhāḥ – verwirrt
janmani janmani – in jeder einzelnen Geburt
mām – mich
aprāpya – nicht erreicht habend
eva – wahrlich
kaunteya – oh Sohn Kuntīs (Arjuna)
tataḥ – dann
yānti – gehen sie
adhamām – zur niedrigsten
gatim – Bestimmung

16-21 Wort-für-Wort Übersetzung

trividham – das dreifache
narakasya – zur Hölle
idam – dies (ist)
dvāram – Tor
nāśanam – das Verderben
ātmanaḥ – des Selbst
kāmaḥ – Lust
krodhaḥ – Zorn
tathā – und
lobhaḥ – Gier
tasmāt – daher
etat – diese
trayam – Dreiheit
tyajet – muss aufgegeben werden

16-21 Kommentar Sukadev

Das englische „lust“ wird hier und in vielen Büchern mit „Lust“ übersetzt. Eigentlich bedeutet „lust“ im Englischen aber etwas anderes als „Lust“ im Deutschen. Das Sanskritwort Kama, das hier im Original steht, bezeichnet allgemein Wünsche sowie im Besonderen den Wunsch nach Sinnesbefriedigung. Dann folgt Krodha, Zorn und Lobha, „Gier“, die gesteigerte Form eines Wunsches. Diese drei zusammen können einen in die „Hölle“ führen.

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16-22 Wort-für-Wort Übersetzung

etaiḥ – von diesen
vimuktaḥ – der frei ist
kaunteya – oh Sohn Kuntīs (Arjuna)
tamaḥ-dvāraiḥ – Türen (dvāra) zur Finsternis (tamaḥ)
tribhiḥ – drei
naraḥ – ein Mensch
ācarati – praktiziert
ātmanaḥ – für ihn selbst
śreyaḥ – Heilsames
tataḥ – danach
yāti – geht er
parām – zum höchsten
gatim – Ziel

16-22 Kommentar Sukadev

In der Katha Upanishad beschreibt Yama seinem Schüler Naciketas den Unterschied zwischen Shreya Marga, dem Weg des Guten und Preya Marga, dem Weg des Angenehmen, Vergnüglichen. Da heißt es, der Weg des angenehm Vergnüglichen führt ins Leid, während der Weg des Guten über Leid – indem man manchmal Dingen und Wünschen entsagen, sich überwinden muss – zur Erkenntnis des Höchsten führt.

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16-23 Wort-für-Wort Übersetzung

yaḥ – wer
śāstra-vidhim – die Gebote (vidhi) der Schriften (śāstra)
utsṛjya – mißachtend
vartate – handelt
kāma-kārataḥ – (seine) Wünsche (kāma) erfüllend (kāra)
na – weder
saḥ – der
siddhim – Vollkommenheit
avāpnoti – erreicht
na – noch
sukham – Glück
na – noch
parām – das höchste
gatim – Ziel