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16-22 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 16. Kapitel 22. Vers: Lenke deine Energie auf den göttlichen Weg

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„Etair vimuktah kaunteya tamo-dvarais tribhir narah acaraty atmanah sryas tato yati param gatim.“

Krishna spricht:

„Ein Mensch, der von diesen drei Toren zur Dunkelheit befreit ist, Oh Arjuna, praktiziert das, was für ihn gut ist, und gelangt so zum höchsten Ziel.“

Die drei Tore zur Dunkelheit hat Krishna vorher beschrieben, Kama, Krodha, Lobha, Wünsche, Ärger und Gier, Verhaftung. Diese gilt es, zu vermeiden. Es gilt, sich bewusst zu sein, jede dieser Tore kann zur Hölle führen und du kannst diese einfach nicht betreten. Es kann sein, dass du plötzlich einen starken Wunsch bekommst. Dann überlege, kann dieser Wunsch ethisch befriedigt werden, kann dieser Wunsch sattvig befriedigt werden? Wenn nicht, dann folge ihm nicht. Der Mensch ist sehr wohl in der Lage, seine Wünsche zu beherrschen. Wenn du ärgerlich wirst, überlege: Gibt es vielleicht einen guten Grund für den Ärger? Kannst du den Grund vielleicht abstellen? Kannst du das auf sattvige Weise machen? Normalerweise wirst du sagen: „Ich warte erst mal einen Tag.“ Nach einem Tag ist der Ärger abgewandelt und du kannst das, was vielleicht an wichtiger Sache dahinter liegt, am Tag später freundlich umsetzen. Es ist ja auch manchmal wichtig, andere in ihre Schranken zu verweisen. Es ist auch wichtig, sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren. Es ist auch wichtig, allgemein gegen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft, in der Umgebung anzukämpfen. Aber eben nicht aus Ärger heraus und nicht mit Zerstörung. Und auch nicht mit Lobha, im Sinne von allen möglichen Wünschen und Verhaftungen. Wenn du dich befreien kannst von der Sklaverei von Kama, Krodha und Lobha, dann kannst du das tun, was gut für dich ist, und dann kannst du zum höchsten Ziel kommen. Und du tust nicht nur das, was gut für dich ist, du tust auch das, was gut ist für deine Mitmenschen, das, was gut ist für alle Wesen überall.

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