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17-25 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 17. Kapitel 25. Vers: TAT entfernt das Ego aus dem Tun

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„Mit dem Aussprechen des Wortes „Tat“, ohne nach den Früchten zu streben, werden Opferhandlungen, Askesen und verschiedene Handlungen des Gebens von den nach Befreiung Suchenden ausgeführt.“

Tat: Tat heißt Das. In Tat steckt drin, dass letztlich alles das Unendliche ist, das Ewige, das Absolute. Wenn du weißt, dass hinter allem diese eine höchste Wirklichkeit steht, dann wirst du nicht nach Früchten streben, dann wirst du nicht denken, was für ein großartiger Mensch du bist. Du wirst auch nicht so viele Ängste haben und nicht so viele Wünsche, denn du weißt, hinter allem ist diese eine höchste Wirklichkeit. Du machst Yajnas, Opferhandlungen, rituelle Handlungen und Verehrungsrituale im Bewusstsein, dass letztlich du selbst eine Manifestation der höchsten Wirklichkeit bist, das, wofür du das machst, die höchste Wirklichkeit ist und dass das, was du darbringst, letztlich auch von der höchsten Wirklichkeit ist. Wenn du Tapas übst, also verschiedene spirituelle Praktiken ausführst, dann weißt du, letztlich, die höchste Wirklichkeit manifestiert sich in dir. Nicht du übst spirituelle Praktiken, sondern die höchste Wirklichkeit spielt Sadhana Lila, das Spiel der spirituellen Praktiken. Und wenn du etwas gibst, kannst du wissen, du selbst, der du Manifestation der höchsten Wirklichkeit bist, hast von der höchsten Wirklichkeit etwas bekommen, was du dann weitergibst an die höchste Wirklichkeit, die in der Gestalt eines anderen vor dir ist. Wenn du das weißt, ist bei allem kein Ego dabei, denn du weißt, hinter allem ist Tat, diese höchste Wirklichkeit.

Hari Om Tat Sat

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