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11-05 Kommentar Swami Sivananda

Divyani: göttlich; übernatürlich.
Satasah, Sahasrasah: Hunderte und Tausende – unzählige.
Oh Arjuna, Ich möchte, daß du die kosmische Form siehst. Alle Wesen sind darin. Die fetten und die mageren, die kleinen und die großen, die roten und die schwarzen, die tätigen und die untätigen, die reichen und die armen, die klugen und die dummen, die gesunden und die kranken, die lauten und die leisen, die wachen und die schlafenden, die schönen und die häßlichen und all die Stufen der Wesen mit ihren unterschiedlichen Merkmalen gibt es dort. Das Blau des Himmels, das Gelb der Seide, das Rot der Dämmerung, das Schwarz der Kohle, das Weiß des Schnees und das Grün der Blätter wirst du erblicken. Du wirst die Dinge auch in verschiedener Gestalt sehen.

11-08 Kommentar Swami Sivananda

Keine fleischlichen Augen können Mich in Meiner kosmischen Form wahrnehmen. Man kann sie mit dem göttlichen Auge, dem Auge der Intuition, sehen. Das darf nicht mit dem Sehen mit Auge oder Geist verwechselt werden. Es ist eine innere Erfahrung. Shri Krishna sagt zu Arjuna: »Ich gebe dir das göttliche Auge, mit dem du Meine erhabene Gestalt wirst sehen können. Sieh damit Meine wunderbare Yogakraft

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11-18 Kommentar Swami Sivananda

Visvasya-Nidhanam: Schatzkammer dieses Universums bedeutet auch ›Stätte‹, ›Unterkunft‹, die Substanz dieses Universums. Dadurch werden alle Wesen im Universum erhalten und geschützt. Er ist die unerschöpfliche Quelle, an die sich der Gläubige zu jeder Zeit wendet. Wahrhaft irregeleitet sind jedoch die, die diese göttliche Schatzkammer nicht kennen und dem Schatten der Sinnesobjekte nachjagen, in denen auch nicht die mindeste Freude liegt.

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11-22 Kommentar Swami Sivananda

Sadhyas sind eine Klasse von Göttern, deren Haupt Brahma ist.
Vishvadevas sind zehn Götter, die in vedischer Zeit als Beschützer von Menschen gesehen wurden. Sie wurden die Wächter der Welt genannt. Sie gaben den Menschen die Fülle. Sie heißen: Kratu, Daksha, Vasu, Satya, Kama, Kala, Dhvani, Rochaka, Adrava und Pururava. Die beiden Asvins, Söhne von Prabha (Licht), der Tochter von Tushta, und der Sonne, sind die Ärzte der Götter.

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11-28 Kommentar Swami Sivananda

Ami: Diese Krieger, wie Bishma. Nun sieht Arjuna all diese Krieger, die er nicht töten wollte, wie sie dem Tod entgegengehen. Seine Täuschung ist vergangen. Er denkt nun: »Dieser Kampf kann nicht vermieden werden. Er findet mit Zustimmung des erhabenen Herrn statt. Warum sollte ich mir um das Unvermeidliche Sorgen machen? Der Herr hat diese Krieger bereits zerstört. Ich bin nur ein Werkzeug in Seinen Händen. Ich kann nicht sündigen, auch wenn ich sie töte. Dies ist auch eine gerechte Sache.«
Warum und wie treten sie ein? Arjuna sagt –

11-33 Kommentar Swami Sivananda

Sei du nur die scheinbare, formale Ursache. Sie sind bereits von mir getötet worden. Ich habe sie vor langer Zeit zerstört.
Ehre: Die Menschen werden denken, daß Bishma, Drona und die anderen großen Krieger, die nicht einmal von den Göttern getötet werden können, von dir besiegt worden sind, und so wirst du große Ehre erlangen. Solche Ehre ist nur auf tugendhaftes Karma zurückzuführen.
Satrun: Feinde wie Duryodhana.
Savyasadhi: Arjuna, der sogar mit der linken Hand Pfeile abschießen konnte.

11-38 Kommentar Swami Sivananda

Der Urgott, denn der Herr ist der Schöpfer des Universums.
Purusha, denn der Herr ist im Körper (Puri Sayanat).
Nidhanam: Das, worin die Welt während der großen Flut, der kosmischen Auflösung, ruht.
Das Gefäß entsteht aus Ton und löst sich wieder in Ton auf. Genauso ist die Welt aus dem Herrn entstanden, wird sich wieder im Herrn auflösen und in Ihn eingehen. Daher ist der Herr die materielle Ursache der Welt. Daher ist Er der Urgott und auch die höchste Zuflucht.
Vetta: Der, der das zu Wissende weiß. Da der Herr allwissend ist, weiß Er alles von der Welt, und er ist die bewirkende Ursache dieser Welt.
Param Dhama: Höchste Wohnstatt, Vishnu. So wie das Seil (die Substanz der überlagerten Schlange) die ›Schlange‹ durchdringt, so durchdringt auch Brahman oder Vishnu aufgrund Seines Wesens als absolutes Sein – absolutes Wissen – absolute Wonne das ganze Universum.

11-39 Kommentar Swami Sivananda

Prajapati: Marichi und andere waren die sieben geistgeborenen Söhne Brahmas. Kasyapa stammte von Marichi ab, und Kasyapa brachte die gesamte weitere Nachkommenschaft hervor. Deshalb heißen Marichi, Kasyapa und andere Prajapati, die Götter der Fortpflanzung. Manchmal wird der Begriff Prajapati hier als Kasyapa und andere Prajapatis interpretiert. Da das Wort hier aber in der Einzahl verwendet wird, ist es angezeigt, Brahma als Prajapati zu verstehen. Brahma ist der Großvater (Pitamaha) von Kasyapa. Brahma oder Hiranyagarbha ist Karya Brahman (die Wirkung). Ishvara ist Karana Brahman (die Ursache Brahmas). Daher ist Ishvara der Urgroßvater. Er ist sogar der Vater Brahmas. Maya ist die begrenzende Hülle Ishvaras. Maya ist Sein Kausalkörper. Ishvara hat keine Ebene. Maya ist in einem undifferenzierten Zustand. Sie ist in einem Zustand, in dem die Eigenschaften der Natur (Gunas) im Gleichgewicht sind. Wenn das Gleichgewicht durch den Willen Ishvaras gestört wird, manifestieren sich die drei Gunas, Brahma, Vishnu und Shiva.

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11-42 Kommentar Swami Sivananda

Da nun Arjuna die kosmische Gestalt Shri Krishnas gesehen hat, bittet er für seine früheren Vertraulichkeiten um Vergebung. Er sagt: »Ich bin dumm gewesen. Da ich Deine Größe nicht erkannte, habe ich mir Vertraulichkeiten herausgenommen. Nicht begreifend habe ich in Dir meinen Freund gesehen. Ich habe mich Dir gegenüber nicht gebührend verhalten. Du bist der Ursprung dieses Universums und doch habe ich mit Dir gescherzt. Ich habe mir unangemessene Freiheiten Dir gegenüber erlaubt. Sei gütig und vergib mir, Oh Herr
Tat: All diese Beleidigungen.
Achyuta: Der Unveränderliche.
In Gesellschaft: In Gegenwart anderer.
Aprameyam: Unermeßlich. Dessen Herrlichkeit und Pracht unvorstellbar sind.

11-43 Kommentar Swami Sivananda

Es gibt nichts, was Dir gleichkäme: Es kann nicht zwei oder mehrere Ishvaras geben. Gäbe es sie, würde die Welt nicht so weitergehen, wie sie es jetzt tut. Es wären nicht alle Ishvaras von einem Geist, da sie alle voneinander unabhängig wären. Was der eine zu erschaffen wünschte, würde der andere vielleicht zerstören wollen!
Wenn es nichts gibt, was Dir gleichkommt, wie könnte es dann etwas geben, das Dir überlegen wäre?
Vater: Schöpfer. Da der Herr der Schöpfer dieser Welt ist, gebührt ihm Verehrung. Er ist auch der größte Guru. Daher gibt es niemanden, der dem Herrn gleichkommt.