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07-18 Kommentar Sukadev

Krishna sagt, dass alle Menschen edel sind, auch wenn sie Gott nur verehren, um etwas zu bekommen, oder wenn sie Gott nur verehren, weil sie verzweifelt sind. Auch das ist in Ordnung, da sie wenigstens Gott verehren. Die Verehrung Gottes, egal aus welchem Grund, ist besser als Gott nicht zu verehren. Natürlich, wenn die Verehrung fanatische Züge annimmt ist sie nicht mehr gut. Im Namen von Religionen ist schon viel Leiden geschaffen worden. Aber solange es nicht darum geht, andere gewaltsam zum Glauben zu bekehren, kann es gut sein.

07-18 Kommentar Swami Sivananda

Sind die anderen drei Arten von Gläubigen dem Herrn nicht lieb? Doch, sie sind es. Sie alle sind edle Seelen. Den Weisen aber, dessen Geist beständig ist, liebt er über alles; sein Geist ist auf Brahman geheftet. Er wünscht nichts Weltliches, sondern nur das höchste Wesen. Er strebt allein nach Brahman als dem höchsten Ziel. Er praktiziert Ahamgra Upasana (Meditation über das Selbst als das Alleinige). Er versucht zu verwirklichen, daß er mit dem höchsten Selbst identisch ist. Daher erachte Ich eben den Weisen als Mein Selbst. (Vgl.II.49)

07-19 Wort-für-Wort Übersetzung

bahūnām – vieler
janmanām – Geburten
ante – am Ende
jñānavān – der Weise
mām – zu mir
prapadyate – gelangt
vāsudevaḥ – Vāsudeva „der Sohn Vasudevas“ (Kṛṣṇa)
sarvam – (ist) alles
iti – so (denkt er)
saḥ – solch
mahā-ātmā – eine große (mahā) Seele (ātman)
sudurlabhaḥ – (ist) schwer zu finden

07-20 Wort-für-Wort Übersetzung

kāmaiḥ – Wünsche, Begierden
taiḥ taiḥ – durch diese und jene
hṛta-jñānāḥ – diejenigen, die ihrer Weisheit (jñāna) beraubt (hṛta) sind
prapadyante – nehmen Zuflucht
anya-devatāḥ – zu anderen (anya) Göttern (devatā)
tam tam – diese und jene
niyamam – Observanz, religiöse Beschränkung
āsthāya – indem sie befolgen
prakṛtyā – Natur
niyatāḥ – sind sie gezwungen, beschränkt
svayā – durch ihre eigene

07-21 Wort-für-Wort Übersetzung

yaḥ yaḥ – welcher auch immer
yām yām – welche auch immer
tanum – Form, Gestalt (einer Gottheit)
bhaktaḥ – Gläubige, Gottgeweihte
śraddhayā – mit Vertrauen
arcitum – zu verehren
icchati – wünscht
tasya tasya – seinen
acalām – fest, unerschütterlich
śraddhām – Glauben
tām – diesen
eva – eben
vidadhāmi – mache
aham – ich

07-22 Wort-für-Wort Übersetzung

saḥ – er
tayā – mit diesem
śraddhayā – Glauben
yuktaḥ – versehen
tasyāḥ – dieser (Gottheit)
rādhanam – die Gunstgewinnung
īhate – erstrebt
labhate – erlangt
ca – und
tataḥ – von ihr
kāmān – gewünschten Dinge
mayā – von mir
eva – allein
vihitān – die gewährt wurden
hi – allerdings, in Wirklichkeit 
tān – diese

07-22 Kommentar Sukadev

Krishna wiederholt sich mit immer anderen Worten. Er sagt: der Ertrag, die Früchte, den die Menschen von geringer Intelligenz erhalten, ist gering. Wer den Engeln huldigt, geht zu ihnen, wer aber Mich verehrt, kommt zu Mir. Er sagt: wenn wir vielleicht Engelswesen als Hilfe auch verehren, ist das in Ordnung. Wenn wir nur Engel verehren, ist es nicht in Ordnung. Wir bleiben dann auf dieser Ebene hängen. Unsere Aufgabe ist es hauptsächlich, Gott zu verehren. Dann kommen wir zu Gott.

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07-22 Kommentar Swami Sivananda

Die beiden letzten Worte Hi und Tan werden als ein Wort verwendet, Hitan, was ›Nutzen‹ bedeutet. Das ist eine weitere Interpretation. Der Verehrer niederer Gottheiten erhält das von ihm Gewünschte (kleinere psychische Kräfte, usw.). Dies wird allein vom Herrn so vorgesehen, denn nur Er kennt genau den Zusammenhang zwischen den Handlungen und ihren Ergebnissen oder Erträgen, und Er ist der innere Lenker in allen Wesen. Unweise, nicht unterscheidende Menschen, stützen sich nur auf die Mittel zur Erlangung dieser begrenzten Erträge, die schwerlich volle Befriedigung bringen können. In der Tat, beklagenswert ist ihr Los! Sie haben keine Kraft, Fragen zu stellen (VicharaShakti) und kein richtiges Verstehen. Sie halten Glassplitter in der Hand, anstatt das unschätzbar wertvolle Juwel des Selbst zu erlangen.

07-23 Wort-für-Wort Übersetzung

antavat – endlich, vergänglich
tu – doch
phalam – Gewinn
teṣām – dieser
tat – der
bhavati – ist
alpa-medhasām – (Menschen) von geringer (alpa) Intelligenz (medhas)
devān – zu den Göttern
deva-yajaḥ – die Gottesverehrer
yānti – gehen
mat-bhaktāḥ – die mir (mat) Geweihten (bhakta), die mich verehren
yānti – gehen
mām – zu mir
api – sogar

07-24 Wort-für-Wort Übersetzung

avyaktam – den Unmanifestierten
vyaktim – eine Manifestation, Erscheinungsform
āpannam – für einen, der angenommen hat
manyante – halten
mām – mich
abuddhayaḥ – (Menschen) ohne Verstand
param – höheres
bhāvam – Wesen
ajānantaḥ – indem sie nicht erkennen
mama – mein
avyayam – unvergängliches
anuttamam – überaus erhabenes