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08-01 Wort-für-Wort Übersetzung

arjuna – Arjuna
uvāca – sprach
kim – was (ist)
tat – das
brahma – Brahman
kim – was (ist)
adhyātmam – der Bereich des Selbst, das individuierte Selbst
kim – was (ist)
karma – Handlung
puruṣa-uttama – oh Bester (uttama) der Menschen (puruṣa) (Kṛṣṇa)
adhibhūtam – der materielle Bereich
ca – und
kim – was
proktam – wird genannt
adhidaivam – der göttliche Bereich
kim – was
ucyate – wird genannt

08-01 Kommentar Swami Sivananda

In den beiden letzten Versen des siebenten Kapitels hat Shri Krishna bestimmte philosophische Begriffe verwendet wie Adhyatma, Adhibhutam, Adhidaivam und AdhiYajñam. Arjuna versteht die Bedeutung dieser Begriffe nicht. So bittet er den Herrn weiter um die Erläuterung dieser Begriffe. Shri Krishna beantwortet kurz und bündig eine nach der anderen die oben gestellten Fragen.

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08-02 Wort-für-Wort Übersetzung

adhiyajñaḥ – (ist der) der über das Opfer gebietet
katham – wie (und)
kaḥ – wer
atra – hier
dehe – Körper
asmin – in diesem
madhu-sūdana – oh Zerstörer Madhus (Kṛṣṇa)
prayāṇa-kāle – zur Todesstunde
ca – und
katham – wie
jñeyaḥ – zu erkennen
asi – bist du
niyata-ātmabhiḥ – von denen, die ihr Selbst (ātman) beherrscht (niyata) haben

08-03 Wort-für-Wort Übersetzung

śrī-bhagavān – der Erhabene
uvāca – sprach
akṣaram – das Unvergängliche
brahma – Brahman
paramam – (ist) das höchste
sva-bhāvaḥ – (dessen) eigenes Wesen
adhyātmam – das individuierte Selbst (als Teil Brahmans)
ucyate – wird genannt
bhūta-bhāva-udbhava-karaḥ – welches das Entstehen (udbhava) und Fortdauern (bhāva) der Wesen (bhūta) bewirkt (kara)
visargaḥ – das Schaffende
karma-saṃjñitaḥ – wird als Handlung (karma) bezeichnet (saṃjñita)

08-04 Wort-für-Wort Übersetzung

adhibhūtam – der materielle Bereich, der Bereich der Elemente (bhūta)
kṣaraḥ – (ist) die vergängliche
bhāvaḥ – Daseinsebene
puruṣaḥ – die Seele
ca – und
adhidaivatam – ist der göttliche Bereich (deva „Gott“, daiva „göttlich“)
adhiyajñaḥ – der über (adhi) das Opfer (yajña) Gebietende
aham – (bin) ich
eva – allein
atra – in diesem
dehe – Körper
deha-bhṛtām – unter den Verkörperten
vara – oh Bester

08-04 Kommentar Sukadev

Gott ist Adhibhutam, die Essenz der Elemente. Krishna hat im siebten Kapitel über die verschiedenen Teile der vergänglichen Welt gesprochen. Hier ergänzt er, dass er Adhibhuta, die Essenz der Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther ist. Mit anderen Worten: Das physische Universum ist die vergängliche Natur Gottes. Wir können nicht sagen: Hier ist die böse Welt. Da ist der gute Gott. Sondern: „Vasudeva sarvam iti“ „Alles ist wahrhaftig Gott“ (Bh G VII 19). Oder auch „Sarvam kalvidam brahman“, „Alles ist wahrhaftig Brahman“. Gott ist auch in den Elementen. Wir können Gott in der manifesten Natur erkennen und erfahren.

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08-05 Wort-für-Wort Übersetzung

anta-kāle – zur Todesstunde
ca – und
mām – an mich
eva – nur, allein
smaran – in dem er sich erinnert
muktvā – verlassend
kalevaram – den Körper
yaḥ – wer
prayāti – stirbt
saḥ – der
mat-bhāvam – zu meinem (mat) Wesen (bhāva)
yāti – gelangt
na – nicht
asti – ist
atra – hier
saṃśayaḥ – ein Zweifel

08-06 Wort-für-Wort Übersetzung

yam yam – an welche immer
vā – oder
api – auch
smaran – denkend, sich erinnernd
bhāvam – Seinsweise
tyajati – er verlässt
ante – am Ende
kalevaram – (seinen) Körper
tam tam – zu dieser
eva – genau
eti – geht er
kaunteya – oh Sohn Kuntīs (Arjuna)
sadā – immer
tat-bhāva-bhāvitaḥ – geistig durchtränkt (bhāvita) vom Denken (bhāva) an diese (tat) Seinsweise

08-06 Kommentar Sukadev

Die letzten Gedanken, die ein Mensch hat, sind besonders wichtig. Angenommen der letzte Gedanke richtet sich beim Übergang in die Feinstoffwelt  an die verstorbene Mutter: Wenn die Verbindung sehr stark war und die Mutter sich bis dahin noch nicht inkarniert hat, dann kann der Betreffende seine Mutter in der Feinstoffwelt treffen und die ganze Verwandtschaft. Anschließend können sich alle einer nach dem anderen wieder inkarnieren. Es muss dann nicht so sein, dass die Mutter im nächsten Leben wieder die Mutter ist. Es kann sein, dass sie im nächsten Leben die Schwester ist oder die Vermieterin oder die Frau, zu der er als Aupairmädchen hinkommt. Sie wird auf jeden Fall jemand sein, zu dem er eine gefühlsmäßige Bindung hat. Sie kann auch seine Frau sein oder sogar das Geschlecht wechseln und im nächsten Leben sein Großvater sein. So werden wir immer wieder in wechselnden Beziehungen geboren, wenn wir im Moment des Todes an unsere Familienmitglieder denken.

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