Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü

14-24 Wort-für-Wort Übersetzung

sama-duḥkha-sukhaḥ – wer gleichmütig ist (sama) gegenüber Leid (duḥkha) und Glück (sukha)
sva-sthaḥ – wer in sich selbst (sva) ruht (stha)
sama-loṣṭa-aśma-kāṃcanaḥ – wem ein Klumpen Erde (loṣṭa), ein Stein (aśman) und Gold (kāṃcana) gleich (sama) gilt
tulya-priya-apriyaḥ – wem Liebes (priya) und Unliebes (apriya) gleichviel (tulya) wiegt
dhīraḥ – gefestigt
tulya-nindā-ātma-saṃstutiḥ – wem Tadel (nindā) und Lob (saṃstuti) seiner selbst (ātman) gleichbedeutend (sama) sind

14-24 Kommentar Swami Sivananda

Nacht und Tag bedeuten nichts für einen Pfosten, der in der Erde befestigt ist. Ebenso sind Freude und Schmerz bedeutungslos für den Weisen, der im Selbst ruht. Er steht über den Gegensatzpaaren. In seine Augen sind Kuhdung oder Gold, ein Juwel oder ein Stein von gleichem Wert. Er ist frei von der Vorstellung des Nehmens und Gebens. Sein Geist wird von nichts Erfreulichem oder Unerfreulichem gestört. Er verhält sich dem Angenehmen und dem Unangenehmen gegenüber gleich. Lob und Tadel können ihn nicht berühren. Er ist wie ein Fels. Er weilt in seinem Wesenszustand, als absolutes Sein – absolutes Wissen – absolute Wonne. Er ist immer ruhig und heiter. (Vgl.V.18.)

14-25 Wort-für-Wort Übersetzung

māna-apamānayoḥ – angesichts von Ehre (māna) und Schmach (apamāna)
tulyaḥ – (wer) gleich (bleibt)
tulyaḥ – (wer) gleich (bleibt)
mitra-ari-pakṣayoḥ – angesichts der Parteien (pakṣa) von Freund (mitra) und Fein (ari)
sarva-ārambha-parityāgī – wer alle (sarva) Vorhaben (ārambha) aufgibt (parityāgin)
guṇa-atītaḥ – einer, der die Eigenschaften transzendiert hat
saḥ – der
ucyate – wird genannt

14-25 Kommentar Swami Sivananda

Sein Geist ist ausgeglichen in Ehre und Schmach. Er ist Freund und Feind gegenüber derselbe. Die duale Masse berührt ihn nicht. Er hat sich über die Gunas erhoben. Er ruht in seiner Wesensnatur als absolutes Sein – absolutes Wissen – absolute Wonne. Er ruht in seinem Selbst. Er ist Gunatita (ein Mensch, der die Eigenschaften der Natur transzendiert hat), der vom Spiel der Eigenschaften nicht berührt wird. Sein Äußeres verändert sich nicht inmitten von Veränderungen. Er bewahrt ein stabiles Gleichgewicht.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...

14-26 Wort-für-Wort Übersetzung

mām – mir
ca – und
yaḥ – wer
avyabhicāreṇa – mit unerschütterlichem
bhakti-yogena – Yoga der Hingabe
sevate – dient
saḥ – der
guṇān – Eigenschaften
samatītya – wenn er transzendiert hat
etān – die
brahma-bhūyāya – Brahman zu werden
kalpate – ist geeignet

14-27 Wort-für-Wort Übersetzung

brahmaṇaḥ – des Brahman
hi – denn
pratiṣṭhā – die Wohnstatt; Grundlage
aham – ich (bin)
amṛtasya – unsterblichen
avyayasya – unveränderlichen
ca – und
śāśvatasya – immerwährenden
ca – und
dharmasya – der Ordnung
sukhasya – der Wonne
eka-antikasya – absoluten
ca – und