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08-25 Wort-für-Wort Übersetzung

dhūmaḥ – Rauch
rātriḥ – Nacht
tathā – sowie
kṛṣṇaḥ – die dunkle (kṛṣṇa) Hälfte eines Monats, d.h. abnehmender Mond
ṣaṭ-māsāḥ – sechs Monate
dakṣiṇa-ayaṇam – südlicher (dakṣiṇa) Weg (der Sonne)
tatra – zu dieser (Zeit)
cāndramasam – des Mondes
jyotiḥ – das Licht
yogī – der Yogi
prāpya – wenn er erreicht hat
nivartate – kehrt zurück

08-26 Wort-für-Wort Übersetzung

śukla-kṛṣṇe – der Helle und der Dunkle
gatī – beiden Wege
hi – gewiss
ete – diese
jagataḥ – der Welt; für die Welt (für die Menschen)
śāśvate – als ewig
mate – gelten
ekayā – auf dem einen
yāti – gelangt man
anāvṛttim – zur Nichtwiederkehr
anyayā – auf dem anderen
āvartate – kehrt man zurück
punaḥ – wieder

08-26 Kommentar Swami Sivananda

Der helle Weg ist der Weg der Götter, den die Gläubigen gehen. Der dunkle Weg ist der Weg der Manen, den die Menschen gehen, die Opfer bringen oder wohltätige Handlungen in Erwartung einer Belohnung tun. Diese beiden Wege stehen nicht der ganzen Welt offen. Der helle Weg steht den Gläubigen offen und der dunkle denen, die Rituale ausführen. Diese Wege sind so ›ewig‹ wie Samsara.

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08-27 Wort-für-Wort Übersetzung

na – nicht
ete – diese beiden
sṛtī – Wege
pārtha – oh Sohn Pṛthās (Arjuna)
jānan – wissend um
yogī – Yogi
muhyati – ist verwirrt
kaḥ cana – irgend ein
tasmāt – deshalb
sarveṣu – zu allen
kāleṣu – Zeiten
yoga-yuktaḥ – im Yoga gesammelt
bhava – sei
arjuna – oh Arjuna

08-27 Kommentar Sukadev

Krishna lehrt immer wieder, dass wir uns bewusst sein sollen, dass letztlich alles Eins ist. Alles ist Eins, alles ist Gott, die niedere Natur, die höhere Natur, alle Gunas, alles. Dennoch gilt es, Unterscheidungskraft zu üben: Auch wenn alles göttlich ist, gibt es dennoch einen Weg, der zum Licht führt und es gibt einen Weg, der zur Dunkelheit führt. Um das Göttliche zu verwirklichen müssen wir immer wieder Entscheidungen treffen und danach handeln. Je nachdem, welche Entscheidung wir treffen, heißt das, dass wir zur Befreiung und damit zum Licht oder zur Bindung und damit in die Dunkelheit gehen. Krishna fordert Arjuna auf, „fest im Yoga“ zu sein. Wir stehen immer wieder vor dem Scheideweg. Wollen wir den Weg zur Befreiung gehen oder den Weg in die Bindung?

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08-27 Kommentar Swami Sivananda

Um diese beiden Wege und die Folgen wissend, die sie nach sich ziehen, verliert ein Yogi nie seine Unterscheidungskraft. Der Yogi, der weiß, daß der Pfad der Götter, der Pfad des Lichts, zu Moksha (zur allmählichen Befreiung) führt, und der Pfad der Dunkelheit zu Samsara, der Welt, dem Bereich von Geburt und Tod, unterliegt nicht länger der Täuschung. Das Wissen um diese beiden Pfade dient als Kompaß oder Leuchtfeuer, um stets die Schritte des Yogis zu lenken. Er bemüht sich, am Pfad des Lichts zu bleiben.

08-28 Wort-für-Wort Übersetzung

vedeṣu – hinsichtlich (des Studiums) der Veden
yajñeṣu – hinsichtlich (der Durchführung) von Opfern
tapaḥsu – hinsichtlich (des Übens) von Askese
ca eva – und
dāneṣu – hinsichtlich (des Verteilens) von Gaben
yat – worauf
puṇya-phalam – als Frucht (phala) für Verdienst (puṇya)
pradiṣṭam – hingewiesen wird
atyeti – geht hinaus
tat – darüber
sarvam – alles
idam – dies
viditvā – der erkannt hat
yogī – der Yogi
param – zum höchsten
sthānam – Ort; Zustand
upaiti – er gelangt
ca – und
ādyam – ursprünglichen