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04-01 Wort-für-Wort Übersetzung

śrī-bhagavān – der Erhabene
uvāca – sprach
imam – diesen
vivasvate – Vivasvat (der Sonne)
yogam – Yoga
proktavān – habe gelehrt
aham – ich
avyayam – unvergänglichen
vivasvān – Vivasvat
manave – Manu
prāha – lehrte (ihn)
manuḥ – Manu
ikṣvākave – dem Ikṣvāku
abravīt – verkündete (ihn)

04-02 Wort-für-Wort Übersetzung

evam – auf diese Weise
paramparā-prāptam – durch die Schülernachfolge (paramparā) übermittelten
imam – diesen (Yoga)
rāja-ṛṣayaḥ – die königlichen Seher (ṛṣi)
viduḥ – lernten kennen
saḥ – dieser
kālena – Zeit
iha – hier, auf der Erde
mahatā – für lange
yogaḥ – Yoga
naṣṭaḥ – war verloren gegangen
paraṃtapa – oh Verbrenner der Feinde (Arjuna)

04-03 Wort-für-Wort Übersetzung

saḥ eva ayam – genau dieser
mayā – von mir
te – dir
adya – heute
yogaḥ – Yoga
proktaḥ – wurde gelehrt
purātanaḥ – uralte
bhaktaḥ – Verehrer, Geweihter
asi – du bist
me – mein
sakhā – Freund
ca – und
iti – weil
rahasyam – Geheimnis
hi – denn
etat – das (dieser Yoga ist)
uttamam – das höchste

04-03 Kommentar Sukadev

Krishna sagt Arjuna, dass das, was er ihn eben gelehrt hat, nichts Neues ist. Er hat es schon andere gelehrt. Diese Aussage machen die meisten Weisen. Ein wirklicher selbstverwirklichter Mensch wird selten sagen, dass er etwas grundlegend Neues bringt. Die ältesten Schriften sind die Veden. Die Upanishaden, als Teile der Veden, enthalten eigentlich schon alles Wissen. Das widerspricht natürlich etwas dem westlichen Fortschrittsglauben. Wir nehmen an, wir sind klüger als unsere Eltern. Unsere Eltern haben angenommen, sie wüssten mehr als unsere Großeltern. Und diese waren ganz davon überzeugt, dass sie mehr wussten als die Urgroßeltern usw. D.h. wir sind um vielfaches klüger als die Menschen vor 1000 Jahren. Aber wenn wir die uralten Upanishaden lesen, stellen wir fest, dass da das höchste Wissen schon enthalten ist. Auch Jesus selbst hat gesagt:

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04-04 Wort-für-Wort Übersetzung

arjuna – Arjuna
uvāca – sprach
aparam – später („näher liegend“)
bhavataḥ – (war) deine
janma – Geburt
param – früher („entfernter“)
janma – die Geburt
vivasvataḥ – des Vivasvat (der Sonne)
katham – wie
etat – das
vijānīyām – soll ich verstehen
tvam – du
ādau – am Anfang
proktavān – (diesen Yoga) gelehrt hast
iti – dass

04-05 Wort-für-Wort Übersetzung

śrī-bhagavān – der Erhabene
uvāca – sprach
bahūni – viele
me – ich hatte („mir sind“)
vyatītāni – vergangene
janmāni – Geburten
tava – du („dir“)
ca – auch
arjuna – oh Arjuna
tāni – diese
aham – ich
veda – kenne
sarvāṇi – alle
na – nicht
tvam – du
vettha – kennst (sie)
paraṃtapa – oh Verbrenner der Feinde (Arjuna)

04-06 Wort-für-Wort Übersetzung

ajaḥ – ungeboren
api – obwohl
san – ich bin („seiend“)
avyaya-ātmā – von unvergänglichem (avyaya) Wesen
bhūtānām – der Wesen
īśvaraḥ – der Herr
api – (und) obwohl
san – ich bin („seiend“)
prakṛtim – Natur
svām – die eigene
adhiṣṭhāya – beherrschend
saṃbhavāmi – entstehe ich (immer wieder)
ātma-māyayā – durch meine eigene Schöpferkraft (māyā)

04-06 Kommentar Swami Sivananda

Der Mensch ist durch Karma gebunden. Also wird er geboren. Er unterliegt dem Zugriff der Natur. Er wird von den drei Eigenschaften der Natur getäuscht, wohingegen der Herr die Maya vollkommen beherrscht. Er herrscht über die Natur und ist daher nicht den Eigenschaften der Natur unterworfen. Es scheint, als wäre Er durch Seine eigene Maya oder verschleiernde Kraft geboren und verkörpert, so ist es aber in Wirklichkeit nicht. Natürlich ist Seine Verkörperung nur scheinbar. Sie kann Seine wahre göttliche Natur nicht im mindesten berühren. (Vgl.IX.8)

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