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13-10 Kommentar Swami Sivananda

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Der Weise ist fest davon überzeugt, daß es nichts gibt, das höher ist als Ich, und daß Ich der einzige Schutz bin. Durch Yoga hat er eine unerschütterliche Hingabe an Mich, ohne Gedanken an irgend etwas anderes. Sein Geist ist in Mir aufgegangen, in Mich eingetreten.
Wie ein Fluß mit dem Ozean völlig eins wird, wenn er in diesen hineinfließt, genauso verehrt er nur Mich, wenn er mit Mir eins geworden ist. Das ist Ananya Yoga oder Aprithak Samadhi (der Yoga des Nichtgetrenntseins, der überbewußte Zustand, in dem der Gläubige spürt, daß es zwischen ihm und Gott keinen Unterschied gibt).
Eine solche Hingabe ist ein Mittel zur Erlangung von Wissen. Ein solcher Gläubiger gibt seine Hingabe niemals auf und verehrt Gott auch, wenn er auf große Prüfungen und Hindernisse trifft.
Viviktadeshasevitvam: Er lebt an heiligen Flüssen, in Höhlen, in den Bergen, am Ufer des Meeres oder an Seen und in schönen einsamen Gärten, wo man keine Angst zu haben braucht vor Schlangen, Tigern oder Dieben. An einsamen Plätzen ist der Geist ganz ruhig. Es gibt nichts, was die Aufmerksamkeit ablenken könnte. Man kann ununterbrochen über das Selbst meditieren und rasch in Samadhi eintreten.
Die Gesellschaft von Menschen: Abneigung gegenüber der Gesellschaft von weltlichen Menschen, nicht von Weisen, Reinen und Heiligen. Satsang, das Zusammensein mit Weisen, ist ein Mittel zur Erlangung von Selbsterkenntnis.

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