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09-30 Wort-für-Wort Übersetzung

api – selbst
cet – wenn
sudurācāraḥ – ein arger Frevler
bhajate – mich
mām – verehrt
ananya-bhāk – mit ausschließlicher Hingabe („ohne einen anderen (ananya) zu verehren (bhāk)“)
sādhuḥ – als Rechtschaffener
eva – wahrlich
saḥ – er
mantavyaḥ – soll gelten
samyak – recht
vyavasitaḥ – hat sich entschieden
hi – denn
saḥ – er

09-30 Kommentar Sukadev

Auf dieses Prinzip kommt Jesus im Neuen Testament und in verschiedenen Gleichnissen, wie z.B. dem vom barmherzigen Samariter, öfters zu sprechen. Er geht bewusst auf die Sünder zu und sagt zu ihnen: „Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch erquicken“ (Matth. 11,28). Er sagt es zu den Zöllnern, die sich mit der Besatzungsmacht solidarisch erklärt haben, Geld kassiert haben und ihnen helfen, das Volk zu unterdrücken.

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09-30 Kommentar Swami Sivananda

Selbst wenn der größte Sünder Ihn mit ungeteiltem Herzen verehrt, muß er tatsächlich als rechtschaffen angesehen werden, denn er hat den heiligen Entschluß gefaßt, die schlechte Lebensweise aufzugeben. Der Schurke Ratnakar wurde durch seinen heiligen Entschluß zu Valmiki. Jagai und Madhai wurden ebenfalls zu rechtschaffenen Gläubigen. Maria Magdalena, eine Frau von schlechtem Ruf, wurde gottesfürchtig. Die Sünde verschwindet, wenn im Geist Gedanken an Gott auftauchen. Chandrayana und Kricchra Vratas werden nur gewisse Sünden beseitigen, aber das Denken an den Herrn, Gedanken an das höchste Wesen, Japa und Meditation und Abheda Brahma Chintana (Betrachtung über Brahman mit der nichtdualistischen Vorstellung Aham Brahmasmi, Ich bin das Absolute) werden die Sünden zerstören, die ein Mensch auch in einem Zeitraum von Hunderttausenden Kalpas, Zeitaltern, begangen hat.

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