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09-30 und 09-31 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 9. Kapitel, 30. und 31. Vers: Höre, das ist die Wahrheit

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Krishna spricht im 30. Vers:

„Selbst wenn ein Mensch der größte Sünder ist, wenn er Mich mit ausschließlicher Hingabe verehrt, muss er als rechtschaffen angesehen werden, denn er hat richtig entschieden.“

Und im 31. Vers:

„Bald wird er rechtschaffen und erlangt ewigen Frieden, Oh Arjuna, verkündige, dass der, der an Mich glaubt, niemals zerstört wird.“

Es gibt das Sprichwort: Der Sünder von heute ist der Heilige von morgen. Jeder, der dir entgegentritt, ist der Selbstverwirklichte der Zukunft. Jeder scheinbare Egoist oder offensichtliche Verbrecher ist irgendwann Heiliger. Vielleicht nicht in diesem Leben, vielleicht im nächsten Leben. Aber es gibt auch so viele Beispiele von Menschen, die erst Sachen getan haben, die sie nachher bereut haben, dann Gott verehrt haben, um schließlich zu Gott hinzukommen. Daher, wenn es Dinge gibt, die du bereut hast – es ist jetzt nicht allzu erheblich – wenn möglich, mache deinen Schaden gut. Bereue, was du getan hast. Nimm dir vor, es nicht nochmals zu tun oder bitte Gott darum, dir zu helfen, es nicht nochmals zu tun. Dann verehre Gott, bringe es Gott dar und dann wird alles in Ordnung sein. Und du wirst das feststellen, auch wenn du dir immer wieder vornimmst, dich sehr einfühlsam, liebevoll zu verhalten, dass du doch Menschen verletzt. Manchmal versehentlich oder manchmal wirst du von einer Emotion überrannt und dann tust du Dinge, die du nachher bereust. Bringe alles Gott dar. Sage: „Oh Gott, auch in dieser Emotion warst Du drin. Ich bereue, dass ich das getan habe, aber letztlich warst Du ja dahinter. Ich bringe Dir diese Emotion, diese Handlung dar. Bitte hilf mir, hilf mir, dass alles, was geschieht, zum Guten gereicht.“

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