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04-21 Wort-für-Wort Übersetzung

nirāśīḥ – (er ist) frei von Erwartung
yata-citta-ātmā – beherrscht (yata) Geist (citta) und Körper (ātman)
tyakta-sarva-parigrahaḥ – hat alle (sarva) Besitzansprüche (parigraha) aufgegeben (tyakta)
śārīram – (sein) Körper
kevalam – allein
karma – Tätigkeit
kurvan – führt aus
na – nicht
āpnoti – er erlangt
kilbiṣam – Sünde

04-21 Kommentar Sukadev

Krishna spricht erneut über das Konzept des verhaftungslosen Tuns, über das er schon oft gesprochen hat. Er wiederholt es immer wieder für uns aus verschiedenen Gründen. Ein Grund dafür ist, weil es besonders wichtig ist. Ein zweiter Grund ist, weil Arjuna sich entscheiden muss, ob er handeln will oder nicht und ein dritter Grund ist, weil wir es immer wieder vergessen. Je öfters man etwas hört, desto tiefer sinkt es in das Unterbewusstsein, umso tiefere Samskaras (Eindrücke im Geist) werden erzeugt. Und bei der nächsten Situation erinnert man sich immer wieder daran: „Da habe ich mich ja schon wieder identifiziert. Warum bin ich wieder unglücklich? Ich habe wieder etwas Konkretes erwartet.“ Und dann kann man sagen: „Oh Gott, ich opfere es dir.“ Für diese Worte ist nie zu spät. Wir können auch, nachdem die Handlung vollzogen ist und wir uns darüber geärgert haben, sagen: „Oh Gott, ich opfere diese Handlung dir und meinen Ärger gleich mit.“ Wir können alles immer wieder Gott darbringen. Und je mehr uns das gelingt, desto friedvoller werden wir; desto friedvoller können wir handeln; desto mehr unseres Karmas bauen wir schrittweise ab; desto leichter fühlen wir uns.

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