Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü

06-13 Wort-für-Wort Übersetzung

samam – gerade, aufrecht
kāya-śiraḥ-grīvam – Körper (kāya), Kopf (śiras) und Hals (grīva)
dhārayan – haltend
acalam – unbewegt
sthiraḥ – ruhig, fest
saṃprekṣya – blickend
nāsikā-agram – auf die Nasenspitze
svam – eigene
diśaḥ –  in der Gegend („in die Himmelsrichtungen“)
ca – und
anavalokayan – nicht herumschauend

06-13 Kommentar Sukadev

Wenn du dich für die Meditation hingesetzt hast, bewege dich nicht mehr. Normalerweise meditiert man mit geschlossenen Augen. Krishna empfiehlt hier, die Augen offen zu halten und zur Nasenspitze zu schauen. Diese Art des Blicks (Nasagrai Drishti) hilft, den Geist zu beruhigen. Blicken auf den Punkt zwischen den Augenbrauen (Brumadya Drishti) energetisiert, erhebt und öffnet das dritte Auge. Beide Blickrichtungen aktivieren die Mondenergie (Chandra Prana) und fördern innere Harmonie. Überfordere deine Augen nicht, wenn du mit offenen Augen zur Nasenspitze blicken willst. Wenn du so üben willst, dann steigere die Dauer schrittweise: Während der ersten Woche schaue 30 Sekunden lang auf die Nasenspitze, dann entspanne den Blick 1-2 Minuten lang. Wiederhole das 3 Mal. Während der zweiten Woche kannst du dann 1 Minute lang zur Nasenspitze hin schauen, während der dritten Woche 2 Minuten etc. Zum Ausgleich von Nasagrai Drishti übe andere Augenübungen, die du bei guten Yogalehrern lernen kannst.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...