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06-13 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 6. Kapitel, 13. Vers: Sitze ruhig in der Meditation

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„Der Meditierende halte seinen Körper unbewegt, Kopf und Nacken gerade und ruhig, den Blick auf die Nasenspitze gerichtet, ohne herumzusehen.“

Ein paar einfache Tipps für die Meditation. Wenn du meditierst, bleibe bewegungslos sitzen. Lasse nicht den Körper immer wieder sich bewegen. Das ist ein wichtiger Teil der Meditation, du sitzt bewegungslos. Wenn der Körper juckt, bleibst du ruhig sitzen. Wenn etwas irgendwo leicht weh tut, bleibst du ruhig sitzen. Du bleibst insgesamt ruhig sitzen und du hältst auch deine Augen ruhig. Wenn du meditierst, gibt es verschiedene Augenhaltungen. Du kannst die Augen einfach entspannt halten, eine Möglichkeit. Du kannst zu der Nasenspitze hinschauen, das hat eine beruhigende und auch erdende Wirkung und herzöffnende Wirkung. Oder du kannst zum Punkt zwischen den Augenbrauen schauen, das hat eine erhebende Wirkung, das aktiviert das Ajna Chakra, das Zentrum der Intuition, es hilft dir, zu einer höheren Erkenntnis zu kommen. Du musst aber aufpassen, das sollte nicht zum Kopfweh führen. Wenn das Schauen zum Punkt zwischen den Augenbrauen einen Kopfwehreflex auslöst, dann halte die Augen entspannt. Eine andere Möglichkeit ist auch, dass du bei geschlossenen Augen leicht nach oben zum Unendlichen schaust. Das hebt deinen Geist, entspannt deinen Geist und weitet deinen Geist. Das empfehle ich für die Mehrheit der Menschen. Das kannst du sogar zwischendurch tun. Z.B. jetzt, wenn du nicht gerade Auto fährst. Du kannst die Augen schließen, du kannst mit den Augen weit nach oben ins Unendliche schauen. So einen Winkel von dreißig bis fünfundvierzig Grad nach oben. Und während du mit den Augen sehr weit nach oben schaust, spüre mit deinem Spürbewusstsein zum Punkt zwischen den Augenbrauen bis Mitte der Stirn. Vielleicht spürst du dort ein sanftes Pulsieren oder du siehst ein Licht oder du spürst eine Freude oder du fühlst eine Verbindung mit dem Göttlichen. Genieße das ein paar Sekunden lang und dann kehre wieder zurück ins Alltagsbewusstsein.

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