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03-35 Wort-für-Wort Übersetzung

śreyān – (ist) besser
sva-dharmaḥ – die eigene (sva) Pflicht (dharma)
viguṇaḥ – (selbst) ohne Verdienst, Vorzug
para-dharmāt – als die Pflicht eines anderen (para)
svanuṣṭhitāt – die gut ausgeführt wurde
sva-dharme – in der eigenen Pflicht
nidhanam – der Tod
śreyaḥ – besser (ist)
para-dharmaḥ – die Pflicht eines anderen
bhaya-āvahaḥ – bringt Furcht, Gefahr (bhaya)

03-35 Kommentar Sukadev

Vorher hatte ich etwas über Swadharma geschrieben. Swadharma ergibt sich aus Swarupa, Swabhava, Prakriti und Karma, also unserer inneren Natur und äußeren Einflüssen. Beides müssen wir natürlich noch filtern und in Sattwa und in Daiva umwandeln. Auch scheinbar negative asurische Eigenschaften können wir in Daivas, göttliche Eigenschaften, umwandeln. Ungeduld, z.B. gilt als eine rajassige Eigenschaft. Wenn wir sie sattvig leben, steht sie für Einsatz, Enthusiasmus und Schnelligkeit. Oder Trägheit als tamassige Eigenschaft kann sich auch als Ruhe, Beständigkeit und Gleichmut ausdrücken. Vielleicht ist man gar nicht so träge, man springt nur nicht einfach jedes Mal hin und her. Wir sollten uns immer bemühen, unsere Swarupa sattwig zu leben.

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03-35 Kommentar Swami Sivananda

Es ist in der Tat besser für einen Menschen, in Ausübung der eigenen Pflicht zu sterben, auch wenn dies keinen Gewinn verheißt, als zu leben und eine fremde Pflicht aufs beste zu erfüllen. Denn die fremde Pflicht hat Fallstricke. Die Pflicht eines Kshatriya ist es, in einem gerechten Kampf zu kämpfen. Arjuna muß kämpfen. Das ist seine Pflicht. Auch wenn er in der Erfüllung seiner Pflicht stirbt, ist es für ihn besser. Er wird den Himmel erreichen. Er darf nicht eine fremde Pflicht erfüllen. Das bringt ihm Gefahren. Er darf nicht aufhören zu kämpfen und den Pfad der Entsagung einschlagen. (Vgl. XVIII.47)