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03-35 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 3. Kapitel, 35. Vers: Die eigene Aufgabe 

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„Besser ist, die eigene Aufgabe zu erfüllen, auch wenn man sie nicht vollkommen ausfüllt, als eine noch so gut erfüllte fremde Aufgabe.“

Hier betont Krishna, wie wichtig es ist, die eigenen Aufgaben auszuführen. Vielleicht hat der Kollege nebenan irgendwelche Aufgaben, die du vielleicht besser machen könntest, aber es ist nicht deine Aufgabe. Statt jetzt ihn ständig zu korrigieren oder ihm seine Aufgaben wegzunehmen, überlege mehr: „Was ist meine Aufgabe? Was muss ich tun?“ Und immer dann, wenn du etwas gemeistert hast, ist ja meistens der Moment gekommen, eine neue Aufgabe zu suchen. Denn das, was du schon vollkommen beherrscht, da ist es ja so, dass du dann vielleicht nicht mehr so viel lernen kannst. So suche immer wieder neue Herausforderungen! Sieh, dass das Leben dir immer wieder Aufgaben und Herausforderungen bringt! Verhafte dich nicht an das, was du schon kannst! Verhafte dich nicht an deine alten Aufgaben! Und überkorrigiere auch nicht die anderen. Lass jeden seine Pflicht erfüllen und schaue, was ist deine Pflicht und erfülle deine Aufgabe so gut, wie du kannst. Und solange du sie noch nicht richtig gut ausführen kannst, umso besser. Da liegt noch deine Aufgabe. Dort kannst du loslassen. Dort kannst du dich weiter entwickeln. Und vielleicht identifizierst du dich auch nicht so sehr damit. Das ist ein sehr wichtiger Vers. Viele kennen das ja, wenn schon, dann richtig, oder viele denken, man muss alles vollkommen machen. Etwas ganz vollkommen machen zu können, führt oft zu Egoismus, zu Identifikation. Suche immer wieder neue Herausforderungen und sei dir bewusst, wenn du neue Herausforderungen suchst, dann wirst du es eine Weile nicht so gut können. Und genau das ist das, was dir hilft, dich spirituell weiter zu entwickeln, dich persönlich weiter zu entwickeln, nicht so sehr im Ego verhaftet zu sein, loszulassen, Gott zu erkennen und alles Gott darzubringen.

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