Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü

10-20 Wort-für-Wort Übersetzung

aham – ich (bin)
ātmā – das Selbst
guḍākeśa – oh Guḍākeśa (Arjuna)
sarva-bhūta-āśaya-sthitaḥ – das sich im Herzen (āśaya) aller (sarva) Wesen (bhūta) befindet (sthita)
aham – ich (bin)
ādiḥ – der Anfang
ca – sowohl
madhyam – die Mitte
ca – als auch
bhūtānām – der Wesen
antaḥ – das Ende
eva – wahrlich
ca – und

10-20 Kommentar Sukadev

Hier bleibt Krishna erst einmal abstrakt. Es heißt auch: Wenn jemand in unser Leben tritt, können wir dankbar sein. Wenn er in unserem Leben ist, können wir dankbar sein und wenn er aus unserem Leben herausgeht, können wir auch wieder dankbar sein. Und Krishna sagt nicht, dass er nur Beginn, Mitte und Ende aller guten Wesen ist. Er ist vielmehr Beginn, Mitte und Ende aller Wesen. Jemand kommt zu dir und ist freundlich: Gott tritt in dein Leben. Jemand nervt dich und geht nicht weg: Gott ist anhänglich. Du magst jemanden und er verschwindet trotzdem aus deinem Leben: Gott in dieser speziellen Manifestation geht wieder. Glücklicherweise bleibt er in anderen Manifestationen und kommt in neuen. Hieraus kannst du auch eine gewisse Übung für den Alltag machen: Wenn jemand kommt, grüße Gott in ihm. Hier im Ashram machen wir das mit Om Namah Shivaya oder einfach nur Om. Das heißt: „Herzlich Willkommen, ich grüße Gott in dir.“ Und wenn jemand geht, sagen wir wieder Om Namah Shivaya – „Ich grüße Gott in dir“. Das ist eine gute Gewohnheit. Immer wenn jemand kommt oder geht, sage innerlich: „Oh Gott, ich grüße dich.“ Dazwischen kann man immer noch Auseinandersetzungen führen.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...