Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü

03-28 Wort-für-Wort Übersetzung

tattva-vit – wer die Wahrheit (tattva) kennt
tu – aber
mahābāho – oh Starkarmiger (Arjuna)
guṇa-karma-vibhāgayoḥ – bezüglich der Unterscheidung (vibhāga) der Eigenschaften (guṇa) und (ihren) Wirkungen (karma)
guṇāḥ – die Eigenschaften (als Sinne)
guṇeṣu – auf die Eigenschaften (als Sinnesobjekte)
vartante – wirken ein
iti – so
matvā – denkend
na – nicht
sajjate – der haftet an

03-28 Kommentar Sukadev

Wir sollten nicht denken, dass wir der Handelnde sind. In vorherigen Versen hatte ich ja schon mal beschrieben, welche Kriterien Krishna als Kriterien für eine gute Handlung aufstellt. Er hat diesen Vers jetzt noch als ein weiteres Kriterium „für das Wohlergehen anderer“ hinzugefügt. Wir handeln als Opfer für die Devas, als Opfer für Gott und ohne Identifikation, d.h. die Gunas handeln. Und so ist das Paradox, dass wir zum einen unseren Körper einsetzen, um zu handeln, aber dann wissen, dass wir das nicht wirklich sind. Wir sollen uns davon lösen.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...

03-28 Kommentar Swami Sivananda

Wer die Wahrheit kennt, nämlich daß sich das Selbst gänzlich von den drei Gunas und den Handlungen unterscheidet, verhaftet sich nicht an die Handlungen. Wer die Wahrheit über die Bereiche der Gunas und ihre jeweiligen Funktionen kennt, versteht, daß sich die Eigenschaften als Sinnesorgane zwischen den Eigenschaften als Sinnesobjekten bewegen. Daher ist er an die Handlungen nicht verhaftet. Er weiß: »Ich bin Akarta – ich handle nicht.« (Vgl. XIV.23)