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18-14 Wort-für-Wort Übersetzung

adhiṣṭhānam – der Ort (des Handelns, d.h. der Körper)
tathā – sowie
kartā – der Handelnde bzw. Agens
karaṇam – das Mittel („Werkzeug“, d.h. die Sinne)
ca – und
pṛthak-vidham – von verschiedener (pṛthak) Art (vidha)
vividhāḥ – die verschiedenen
ca – und
pṛthak-ceṣṭāḥ – einzelnen (pṛthak) Bewegungen (ceṣṭā) bzw. Funktionen im Körper
daivam – das Schicksal
ca eva – und
atra – hier
paṃcamam – (ist) das Fünfte

18-14 Kommentar Swami Sivananda

Höre nun über die Eigenheiten dieser fünf, wovon der Körper die erste ist. Er wird Träger oder Sitz genannt. Der Körper ist der Sitz von Wunsch, Haß, Glück, Wissen und dergleichen. Die individuelle Seele macht durch den Körper die Erfahrung von Freude und Schmerz, die aus dem Kontakt mit der Materie entstehen. Das Ichbewußtsein ist Handelnder und Erlebender. Die Natur handelt, aber durch Täuschung nimmt die individuelle Seele für sich in Anspruch, Handlungen auszuführen, und wird daher als Handelnder bezeichnet.
Karta: Der Erlebende, der Natur und Eigenschaften der begrenzenden Hüllen anlegt, mit denen er in Berührung kommt.
Karanam prithagvidham: Verschiedene Organe, wie das Hörorgan, durch welche die individuelle Seele Klänge, usw. hört; Wahrnehmungs- und Handlungsorgane und der Geist.
Daivam: Die vorherrschende Gottheit, wie die Sonne und die anderen Götter, durch deren Hilfe das Auge und die anderen Organe ihre jeweiligen Funktionen ausführen; das Schicksal.
Cheshta: Das Spiel der Energie in Organen oder Sinnen, während man handelt.
Das Fehlen irgendeines dieser Faktoren macht Handlung unmöglich.