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01-36 Wort-für-Wort Übersetzung

nihatya – getötet habend
dhārtarāṣṭrān – die Söhne Dhṛtarāṣṭras
naḥ – uns
kā – welche
prītiḥ – Freude
syāt – wäre
janārdana – oh Janārdana „Menschenbedränger“ (Kṛṣṇa)
pāpam – Sünde
eva – nur
āśrayet – würde zuteil
asmān – uns
hatvā – wenn wir getötet haben
etān – diese
ātatāyinaḥ – Angreifer

01-36 Kommentar Sukadev

Arjuna reagiert sehr emotional und versucht gleichzeitig das Ganze noch intellektuell auf dem Hintergrund der Purva Mimamsa Philosophie zu begründen. In der Purva Mimamsa Philosophie haben die Angehörigen verschiedener Kasten verschiedene Pflichten. Es gibt Pflichten für die Shudras, die Bauern. Es gibt Pflichten für Vaishyas, die Kaufleute. Es gibt Pflichten für die Kshatriyas, die Krieger, Pflichten für die Herrscher und Verwaltungsbeamte. Auch die Brahmanen haben bestimmte Pflichten. Ursprünglich galten die Brahmanen als Priesterkaste. Doch schon zu Krishnas Zeiten waren nicht mehr alle Brahmanen gleichzeitig auch Priester. Oft waren es einfache Bauern die, um zu überleben, ein einfaches Leben geführt haben. Die Kshatriyas hatten folgende Aufgaben: das Land gerecht zu regieren, das Reich und die Menschen im Reich zu beschützen, und auch nach Ruhm und Ehre zu streben. Es war ihnen allerdings verboten gegen ihre eigenen Angehörigen und gegen ihre eigenen Lehrer zu kämpfen. Arjunas Herz blutete, weil er wusste, dass das nicht richtig war. Durch solche Taten entstehen Papas. Papas sind Sünden. Verwandte zu töten sind Papas.