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09-05 Wort-für-Wort Übersetzung

na – nicht
ca – auch
mat-sthāni – befinden (stha) sich in mir (mat)
bhūtāni – die Wesen
paśya – sieh
me – meine
yogam – Kunst (d.h. übernatürliches, göttliches Vermögen)
aiśvaram – mächtige, majestätische
bhūta-bhṛt – erhält (bhṛt) die Wesen (bhūta)
na – nicht
ca – aber
bhūta-sthaḥ – befindet (stha) sich in den Wesen (bhūta)
mama – mein
ātmā – Selbst
bhūta-bhāvanaḥ – es ist der Erschaffer (bhāvana) aller Wesen (bhūta)

09-05 Kommentar Sukadev

Swami Krishnananda hat ein Buch mit dem Titel: „Kingly Secret, Kingly Sience“ geschrieben. Soviel ich weiß, gibt es das Buch nur auf Englisch und ihr könnt es auf der Website der Life Divine Society finden. In diesem Buch kommentiert und interpretiert er auf über circa 200 Seiten allein das 9. Kapitel der Bhagavad Gita. Daran kann man erkennen, wie komplex dieses 9. Kapitel ist.

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09-05 Kommentar Swami Sivananda

Brahman, das Selbst, hat zu nichts eine Verbindung, denn Es ist sehr subtil, eigenschafts- und formlos; und daher ist Es ohne Verhaftung (Asanga). Es kann keine wirkliche Verbindung zwischen Materie und Geist geben. Saakara (ein Objekt mit einer Form) kann keine Verbindung zu Nirakara (dem Formlosen) haben. Wie könnte das sein? »Frei von Anhaftung ist Es nie verhaftet.« (Brihadaranyaka Upanishad III.9.26) Obwohl Es ohne Anhaftung ist, trägt Es alle Wesen; Es ist die wirkende und ausführende Ursache; Es läßt alle Wesen entstehen, aber Es ist nicht in ihnen, denn es hat mit nichts eine Verbindung. Das ist ein großes Mysterium. So wie der Träumende keine Verbindung zum Traumobjekt hat, so wie Äther oder Luft keine Verbindung zum Gefäß haben, so hat auch Brahman keine Verbindung zu den Dingen oder dem Körper. Die Verbindung zwischen dem Selbst und dem physischen Körper ist eine Täuschung.

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