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08-06 Wort-für-Wort Übersetzung

yam yam – an welche immer
vā – oder
api – auch
smaran – denkend, sich erinnernd
bhāvam – Seinsweise
tyajati – er verlässt
ante – am Ende
kalevaram – (seinen) Körper
tam tam – zu dieser
eva – genau
eti – geht er
kaunteya – oh Sohn Kuntīs (Arjuna)
sadā – immer
tat-bhāva-bhāvitaḥ – geistig durchtränkt (bhāvita) vom Denken (bhāva) an diese (tat) Seinsweise

08-06 Kommentar Sukadev

Die letzten Gedanken, die ein Mensch hat, sind besonders wichtig. Angenommen der letzte Gedanke richtet sich beim Übergang in die Feinstoffwelt  an die verstorbene Mutter: Wenn die Verbindung sehr stark war und die Mutter sich bis dahin noch nicht inkarniert hat, dann kann der Betreffende seine Mutter in der Feinstoffwelt treffen und die ganze Verwandtschaft. Anschließend können sich alle einer nach dem anderen wieder inkarnieren. Es muss dann nicht so sein, dass die Mutter im nächsten Leben wieder die Mutter ist. Es kann sein, dass sie im nächsten Leben die Schwester ist oder die Vermieterin oder die Frau, zu der er als Aupairmädchen hinkommt. Sie wird auf jeden Fall jemand sein, zu dem er eine gefühlsmäßige Bindung hat. Sie kann auch seine Frau sein oder sogar das Geschlecht wechseln und im nächsten Leben sein Großvater sein. So werden wir immer wieder in wechselnden Beziehungen geboren, wenn wir im Moment des Todes an unsere Familienmitglieder denken.

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