Suche
  • TIPP: Nutze die Suche, um bestimmte Verse zu finden.
  • z. B.: die Eingabe 01-21 bringt dir 1. Kapitel, 21 Vers.
Suche Menü

04-40 Wort-für-Wort Übersetzung

ajñaḥ – der Unwissende
ca – und
aśraddadhānaḥ – Ungläubige
ca – und
saṃśaya-ātmā – der voller Zweifel (saṃśaya) ist
vinaśyati – geht zugrunde
na – weder
ayam – diese
lokaḥ – Welt
asti – ist
na – noch
paraḥ – die jenseitige (Welt)
na – noch
sukham – Glück
saṃśaya-ātmanaḥ – für den Zweifelnden

04-40 Kommentar Sukadev

Wir sind in den letzten 20, 30, 40 Jahren mit gesunder Skepsis aufgewachsen. Das gehörte zu den Erziehungszielen der Gesellschaft. Man sollte alles hinterfragen, nichts glauben. Und trotzdem, wenn wir ständig nur zweifeln, dann kommen wir nirgendwo an. Selbst derjenige, der im Weltlichen Erfolg haben will, muss daran glauben, dass er es schafft. Wenn er jeden Tag von neuem Zweifel hat, ob es richtig ist, hilft ihm das auch nicht weiter. Genauso ist es auf dem spirituellen Weg erst einmal gut, tief nachzudenken, dann eine Entscheidung zu treffen und dieser Entscheidung zu folgen. Man sollte nicht jede Woche von neuem überlegen, ob man das Richtige macht oder nicht. Eventuell kann man eine zeitbegrenzte Entscheidungen treffen, sich zum Beispiel etwas für ein halbes Jahr vornehmen und dann nach einem halben Jahr analysieren, ob es richtig war, das zu tun oder nicht.

 ...>>> weiter zum vollen Artikel...