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02-50 Kommentar Swami Sivananda

Handeln um der Früchte willen kann den Menschen nur binden. Es läßt Früchte entstehen, und der Handelnde muß immer wieder in dieser Welt der Sterblichkeit geboren werden, um sie zu genießen. Wenn man in Gleichmut handelt (im Yoga der Weisheit, d.h. vereint zu reinem Buddhi, reiner Intelligenz oder Vernunft), wobei der Geist im Herrn ruht, gibt es keine Bindung; dieses Wirken trägt keine Früchte; es ist nicht Handlung. Handlungen, die an und für sich bindend sind, verlieren diese Eigenschaft, wenn sie mit gleichmütigem Geist und ausgewogenem Verstand ausgeführt werden. Der Yogi mit ausgewogenem Verstand schreibt all sein Tun dem göttlichen Handelnden im Inneren (Ishvara, Gott) zu.