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18-37 Wort-für-Wort Übersetzung

yat tat – was
agre – am Anfang
viṣam – Gift
iva – wie
pariṇāme – am Ende
amṛta-upamam – wie (upamā „Vergleich“) Nektar (amṛta) ist
tat – ein solches
sukham – Glück
sāttvikam – sattvig („rein“)
proktam – wird genannt
ātma-buddhi-prasāda-jam – das aus der Klarheit (prasāda) eines auf das Selbst (ātman) gerichteten Verstandes (buddhi)
      entsteht (ja)

18-37 Kommentar Swami Sivananda

Agre visham iva: Zuerst ist es mit viel Schmerz verbunden, da den Sinnesobjekten und Annehmlichkeiten entsagt werden muß, und strenge Askese und hartes Sadhana zu üben sind. Der Mensch muß sich strengen und schweren Prüfungen unterziehen, wenn er Yama, Niyama, die drei Arten von Tapas und verschiedene andere Gelübde praktiziert. Er muß Leidenschaftslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Sinnesfreuden üben. Das verursacht zuerst viele Schmerzen. Auch das Üben von Konzentration und Meditation ist am Anfang sehr schmerzhaft. Die Bezähmung der Sinne ist ebenfalls sehr mühevoll. Nux vomica ist sehr bitter. Man empfindet es als sehr unangenehm, wenn man eine Mixtur einnimmt, die Nux Vomica enthält. Es entsteht aber am Ende viel Freude, wenn man kräftig wird, guten Appetit hat und die Verdauungsstörungen geheilt sind. Ebenso trinkt der Suchende den Nektar der Unsterblichkeit am Ende, gelangt zu höchster Erkenntnis, erfreut sich nach Herzenslust im Selbst und genießt höchsten Frieden und ewige Wonne.
Proktam: Die Weisen sagten es.
Atmabuddhiprasadajam: Als Reinheit aus dem Verstand geboren; entstanden aus der direkten, vollkommenen und klaren Einsicht in Brahman, das unsterbliche, selbststrahlende, ewige und höchste Selbst, das Absolute. Das individuelle Selbst erfährt sattviges Glück, wenn es die Einheit mit dem höchsten Selbst verwirklicht. Die so gewonnene Freude ist sattvig. (Vgl.VI.1,2)