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17-06 Wort-für-Wort Übersetzung

karṣayantaḥ – quälen
śarīra-stham – die sich im Körper (śarīra) befinden (stha)
bhūta-grāmam – die Gesamtheit (grāma „Schar“) der Elemente (bhūta)
acetasaḥ – (diese Menschen) ohne Verstand (cetas)
mām – mich
ca eva – und
antaḥ-śarīra-stham – der ich mich innerhalb (antaḥ) des Körpers (śarīra) befinde (stha)
tān – diese
viddhi – wisse, dass
āsura-niścayān – dämonische (āsura) Vorsätze (niścaya) haben

17-06 Kommentar Sukadev

Hier geht es um eine konkrete Form von religiösen Praktiken, die man in vielen Kulturen findet, in Indien wie auch im Christentum und im Islam, auch in den meisten anderen Kulturen, wo Menschen ihren Körper quälen und meinen, damit zu Gott zu kommen. Die meisten Leser kennen das vermutlich. Im Mittelalter gab es zum Beispiel die Geißler, die durch die Lande gezogen sind und sich mit Peitschen ausgepeitscht haben in der Vorstellung, damit Gott zu gefallen. In Indien gibt es unterschiedliche Praktiken, wie stunden-, tage- oder wochenlang in der heißen Sonne auf einem Bein stehen oder im eiskalten Gangeswasser, und Ähnliches. Tamasiges Tapas nennt Krishna das.

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