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17-06 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 17. Kapitel 6. Vers: Übe Yoga Praktiken, dass sie für dich gut sind

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„Karsayantah sarira-stham bhuta-gramam acetasah mam caivantah sarira-stham tan viddhy asura-niscayan.“
„Wer ohne Verstand alle Elemente des Körpers quält und damit auch Mich, Der Ich im Körper wohne – wisse, dass dies aus dämonischen Vorsätzen stammt.“

Krishna ist der Lehrer, Krishna ist Manifestation Gottes. Und Gott wohnt im Inneren von jedem, Gott wohnt auch im Körper. Spiritualität heißt, auch gut zu sich selbst zu sein. Es heißt, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das heißt auch, liebe auch dich selbst. Spiritualität sollte wohltuend sein, wohltuend für den eigenen Körper, wohltuend für die eigene Psyche und damit auch wohltuend für Gott. Es ist auch gut, mal Askese zu üben, aber es ist nicht gut, den Körper zu quälen. Es ist auch gut, auf etwas zu verzichten, aber es ist nicht gut, die Psyche zu quälen. Daher, gehe freundlich mit dir selbst um. Überlege jetzt, gehst du vielleicht manchmal zu unfreundlich mit dir selbst um? Das muss jetzt nicht nur bedeuten, dass du Askese übst, die über alle Maßen hinausgeht. Aber vielleicht machst du dich geistig nieder mit bestimmten Worten. Du schimpfst mit dir selbst. Du bist dir selber gegenüber respektlos. Gott wohnt in dir und in der Psyche. Gehe mit dir selbst so um, als ob Gott in dir ist, und sei so hochachtungsvoll auch gegenüber dir und letztlich hochachtungsvoll gegenüber Gott in dir.

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